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Thomas Wiegand's Urlaubserinnerungen 2004 in Thailand


Thailand - Chiang Mai + im März/April 2004 Thailand Laos

Thailand Nationalhymne
Thailand umarmt mit seiner Brust
Alle Menschen mit Thai-Blut.
Jeder Zentimeter Thailands
gehört den Thais.
Das Land hat seine Unabhängigkeit gewahrt,
weil die Thais stets vereint waren.
Die Thais lieben den Frieden,
aber sie sind keine Feiglinge im Krieg.
Niemandem werden sie erlauben,
sie ihrer Unabhängigkeit zu berauben.
Noch werden sie Tyrannei erleiden.
Alle Thais sind dazu bereit,
jeden Tropfen ihres Blutes der Nation zu opfern,
für Sicherheit, Freiheit und Fortschritt.
Palast Bangkok


1. Tag - Freitag, 05. März 2004
Am Morgen bin ich noch bei ca -7 Grad Celsius zur Dienststelle in Mittenwald entlang der Isar gelaufen. Der Wind aus den Bergen lies meine Hände trotz der Handschuhe leicht frieren, bis ich nach ein paar Minuten vom Gehen besser warm wurde.
Im Dienst verabschiedete ich mich bei meinen Kameraden und war Mittag in der Wohnung. Dort räumte ich den Müll weg, damit in den kommenden 6 Wochen kein Biotop in der Wohnung entstehen konnte. Gegen 15:30 war ich per Pedes am Bahnhof und fuhr mit der RB über Garmisch nach München zum HBF. An der S-Bahn musste ich doch eine Zeitlang auf die nächste Bahn zum Flughafen warten, aber 3 Stunden vor Abflug war ich doch schon beim Checkin in Halle 2.
18,7 kg brachte der Koffer auf die Waage und ich begab mich gleich in die Abflughalle und las dort meine Computerzeitschrift, die ich wegen der Aktion Gewinnbriefe bisher liegen gelassen hatte. So verging die Wartezeit bis zum Boarding um 21:37 Uhr recht schnell und gegen 22 Uhr hoben wir in den schon dunklen Himmel ab.

Nach dem leckeren Abendessen war Nachtruhe und ich schlief unruhig und immer wieder aufschreckend bis gegen 4 Uhr (noch MEZ).


2. Tag - Samstag, 06. März
Dann stieg die Unruhe im Flieger an und bald wurde auch das Frühstück serviert. So langsam machte ich mich auch gedanklich auf den 6-Stunden-Sprung nach vorne gefasst. Die Informationen in den Monitoren deuteten immer wieder auf die neue Zeitrechnung, der ich mich dann mit Umstellung meiner Armbanduhr anpasste. Damit war mir dann auch klar, dass ich eigendlich eben mein "kleines" Mittagessen zu mir genommen hatte.

Die 2 Stunden ab dem Golf von Bangladesch vergingen dann doch schnell und die Landschaft unter uns (Myanmar und Thailand) war im Dunst trotzdem gut zu erkennen. Gewaltige Flußschleifen durchzogen die Ebenen und Straßen durchzogen als rote Narben im grünlichen Grund Verbindungen zu den vielen verteilt liegenden Ansiedlungen. Vor Bangkok erschienen dann mehr hohe Wolkentürme und die Sicht auf den Grund wurde uns genommen.
Die Landung war mustergültig und nach 11 Minuten Rollbahnfahren wurden wir "angedockt" und konnten den Flieger verlassen. Der Verbindungstunnel machte mir dann schnell und unmissverständlich klar, welchen Temperaturwechsel ich da gerade durch machte. Ich hatte schon bewusst Freitag zum Abflug dünne Sommerkleidung angezogen und nur durch einen Pullover der Kälte getrotzt. Diesen hatte ich noch vor Verlasen des Fliegers ausgezogen, doch trotzdem war ich sofort leicht in Schweis gekommen.
Ich erkannte die Flughafenhallen wieder und bewegte mich zielsicher auf die weiteren Punkte zu. Am Gate 7 angekommen, wurde gerade ein Flug nach Puket abgefertigt so dass ich in der ganzen hinteren Halle plötzlich alleine saß. Erst später kamen einige der Mitreisenden aus meiner Maschine hinzu.

Eine Unterhaltung mit zwei Münchnerinnen, die eine Autotour durch den Norden machen wollten, lies die 1 Stunde bis zu unserem Abflug auch schnell vergehen und so fand ich mich für die nächste Stunde neben einem NewYorker wieder, der den Vortag 24 Stunden Reisezeit hinter sich hatte.
Die Sicht auf den Boden war jetzt sehr schlecht und erst kurz vor der Landung in Chinag Mai konnte ich wieder den Grund erkennen. Das Auschecken ging sehr flott und mein Koffer kam als erstes aus dem Loch in der Wand - weit vor den anderen. Und bald erkannte ich den Grund dafür: er war beim Verladen beschädigt worden und hatte an einer Ecke oben jeweils 10 cm weit den Reisverschluß abgerissen. Zwei Bänder vom Security Bangkok hielten den Schaden etwas zusammen. Aber rein vom Gewicht her fehlte nichts wichtiges.

Dann deklarierte ich noch den Laptop und war schon auf dem Weg aus dem Flughafen. Am Büro von Mam fragte ich nach ihr, und kaum hatte die gerade anwesende Dame telefoniert, kam sie um die Ecke. Die Begrüssung war kurz, wusste ich doch, dass sie jetzt arbeiten war und wir sicher noch viel Zeit zur Unterhaltung hätten. Ich erhielt meinen Hotelschein und eine Karte von ChiangMai und sie führte mich noch zum Taxistand, wo eine Anweisung in Papierform Klarheit über mein Ziel schaffte. Wir wollten uns gegen 22 Uhr in der Lobby treffen.

Während der Fahrt vom Flughafen zum Ortszentrum erkannte ich viele Stellen wieder und am Stadtgraben entlang fielen mir die langen Besichtigungsgänge des Aufenthaltes von 2003 sofort wieder ein. Im Rydges angekommen, checkte ich ein und packte im Zimmer im 10. Stock erst mal aus, prüfte kurz den Computer und duschte dann die lange Reise von mir ab.

Und dann legte ich los: Die Strasse am Graben hinunter am Bühnenplatz vorbei, wo gerade Aufbauten für Aufnahmen zu einem Film getätigt wurden, war ich bald am Büro von BTS Travel 2000, das jedoch leider zu hatte. So ging ich weiter Richtung Nachtmarkt um irgendwo meine ersten Baht einzutauschen. Für einen Kurs von 1 Euro zu 47,61 Baht erhielt ich dann die nötige Landeswährung. Weiter Richtung Parkhotel wollte ich gleich bei dem Restaurant vorbeikommen, welches wir im vergangenen Jahr so häufig genutzt hatten. Dort angekommen stellte ich fest, dass dort gerade umgebaut wurde, und wenige Meter weiter vorne an einer Schneiderei konnte ich erfahren, dass vor ca. 2 Monaten ein Autofahrer angetrunken in das Restaurant gefahren war und jetzt eben die Renovierung stattfand.

Weiter Richtung ParkHotel landete ich bei Jimmy, dessen Büro zwar geöffnet war, aber nur seine Nichte dort anwesend war. Er weilte gerade in ChiangRai und so redeten wir etwas und ich informierte mich gleich über die neuen Ausflugsmöglichkeiten. Das ich gerade gestern Morgen erst noch bei Minusgraden und Schnee unterwegs war, konnten die 3 Damen nicht glauben und froheren schon bei dem Gedanken an diese Temperaturen.

Weiter - nur 50 Meter um die Ecke - fand ich auch gleich den Massagesaloon wieder, den wir damals immer auf dem Rückweg zum Hotel aufgesucht hatten. Auch hier war die Chefin nicht vor Ort, da sie gerade ein Kind bekommen hatte. So waren alle anderen bisher bekannten Gesichter erst einmal verschwunden und ich ging etwas traurig zurück.

Auf dem Weg zum Hotel passierte ich den Nachtmarkt und setzte mich dort erst einmal zu meiner ersten Speisung in Thailand. Ich probierte auch schon recht viel von der scharfen Beilage, wusste ich doch, dass es meinem Körper helfen sollte, die neuen Temperaturen auszuhalten. Ich schätze, es waren gut 30 Grad.

Auf dem Weg weiteren Weg zu Hotel war an dem Zentralplatz scheinbar die erste Filmszene gedreht worden, denn alles schwamm im Wasser, das die bereitstehende Feuerwehr über ein paar speziell aufgebaute Verkaufsstände gegossen haben musste. Im Hotel testete ich zuerst gleich noch die Möglichkeit, per Wireless ins Internet zu kommen. So könnte ich den Urlaubsbericht und die aktualisierten Webseiten der beiden Reisebüros immer gleich uploaden. Den Sender fand meine Wirelesskarte schon, aber da muste wohl erst noch ein Zugriff geschalten werden. Aber immerhin - ab Montag reichte der Service vollkommen.

In der Hotelhalle wartete ich dann auf Siriphorn und schrieb die ersten Zeilen nieder. So kam ich erstmals etwas zur Ruhe und konnte die anderen Gäste hier beobachten. Es sind erstaunlich viele West europäer mit einheimischer Begleitung hier. Aber meist sind diese Westeuropäer weniger angenehm gekleidet aber einige der Begleitungen wissen sich trotz sicher nicht immer vertrauter Umgebung still und höflicher als der Urlauber zu geben.

Dann holte mich Siriphorn ab und ich konnte endlich das Moped bewundern, welches Sie sich endlich kaufen konnte, damit ihr Vater Sie nicht immer in die Stadt fahren musste. Ein gelber Flitzer, dessen Laufleistung ich gleich selber gleich zu spüren bekam. Auf dem Sozius rund um die Stadtmauer von Chiang Mai und weiter über den Fluß in ein Lokal "River Side" mit Livemusik. Dort konnten wir uns endlich unterhalten und ein paar Fragen für das weitere Vorgehen durchgehen. Das Publikum war überwiegend Einheimisch, die Musik hörbar und nicht zu laut.

Zurück konnte ich noch mit ihrem Mobiltelefon eine Nachricht daheim absetzen und wir vereinbarten grob die Termine für die kommende Woche. Dann fuhr sie heim, damit es nicht zu spät würde.


3. Tag - Sonntag, 07. März
Ich hatte erstaunlich gut geschlafen und war komischerweise schon gegen 7 Uhr wach. So duschte ich und ging zum Frühstück. Das Buffet war nicht so umfangreich wie im ParkHotel, doch ich fand meine bevorzugten Speisen und genoß die Zeit, die ich dafür hatte.

Dann zog ich gegen 9 Uhr los direkt zum Büro von B.T.S. 2000, welches aber leider verschlossen war. Kurzzeitig nur, wie das offene Gitter verkündete, aber nach ein paar Minuten davor sitzend ging ich weiter Richtung ParkHotel. Dort schaute ich nach Anmeldung kurz oben im Speiseraum vorbei, sah aber kein mir von früher bekanntes Gesicht. Da ich nicht wie ein Spätaufsteher wirkend kurz nach Ende der Frühstückszeit noch Aufregung verbreiten wollte, drehte ich um und ging zur Treppe. "Kun Thomas?" schallte es da mit wohlbekannter Stimme hinterher. Als ich mich umdrehte stand unsere Servicedame vom Frühstück vor mir und lächelte wie früher. Sie fand es schade, dass ich nicht im ParkHotel war und erinnerte sich gerne an meine Abschiedgeschenke. Sie selber hatte eine Fortbildung in Englisch gemacht, was ich ihr auch anhörte. Nach fast 15 Minuten Gespräch verabschiedete ich mich wieder. Ich sagte zu, zum Ende meines Aufenthaltes noch einmal vorbeizukommen.

Bei Jimmy angekommen registrierte ich, daß er überraschenderweise doch schon selber im Büro war, das jedoch etwas verändert aussah. Der Einbau einer Klimaanlage hatte jetzt wärend dem Einbau vorne viel Platz verlangt, so dass seine Theke zerlegt mitten im Raum stand. Ich wartete noch die anwesenden Touristen ab und dann folgte eine herzliche Begrüßung.

So blieb ich bis fast 17 Uhr und aktualisierte die Virendefinitionen seines Rechner, installiert AdAware und reinigte große Teile seiner Festplatten um den Rechner zu beschleunigen. Emails bezüglich unserer Kontakte wurden besprochen und einige Einstellungen für einfacher Kommunikation zwischen uns beiden geklärt. Mittag aßen wir gemeinsam nicht weit von seinem Büro um die Ecke. Er hatte wieder eine Schale mit ganzen Chilli- Schoten als Beilage, die ich auch probierte. Nachdem ich dann erst mal die Tränen aus meinen Augen wischte, konnte ich auch wieder langsam normal essen. Es brannte wie die Hölle und er lachte wie im letzten Jahr.

Einige weitere Kunden waren später im Büro, so daß ich einige Zeit ruhig am Rechner arbeiten konnte. Wir suchten auch schon einige Bilder und Texte für die Aktualisierung seiner Website zusammen und sprachen auch über manch andere Zunkunfsvision. Eine davon sollte mir evtl. wieder Besuch einbringen - Deutschkurs als Vorbereitung auf ein Studium. Das muss ich mir sehr stark überlegen - denn es bedeutet auch wieder sehr viel Verantwortung und diesmal würde ich erheblich intensiver Deutsch mit meinem Schüler sprechen müssen - hatte ich doch bei Siriphorn die fehlende übung in Deutschland bemerkt.

Dabei entwickelte Jimmy folgende Ideen:
  • Eine Rundreise von einer Woche ins Goldene Dreiecke mit Besuch von Laos, einem Bergdorf () und Flußfahrten
  • Eine Woche Aufenthalt bei seinem Bruder, der kein Englisch spräche - so daß ich Thai lernen müsse
  • Knapp eine Woche im Elefantenausbildungszentrum, um dort als Mahut eines Elefanten diesen auch zu trainieren, zu reiten und zu pflegen, natürlich incl. Vorführung bei der Show (Da mich der Manager der Elefantendungpapierherstellung eh erwartete, eine praktische Verbindung)
  • Eine weitere Reise zu den im Süden liegenden Sehenswürdigkeiten
  • Einen Aufenthalt von bis zu einer Woche bei einer Familie, die vom Reisanbau lebte, um dort mit zu leben und auch zu arbeiten. (zu Deutsch: Urlaub auf dem Bauernhof)
Bei so vielen Ideen konnte ich nur begeistert sein und ahnte schon, dass mein Urlaub wohl zu kurz wäre, bzw. einige Ideen anders verplant werden müssten.
Zurück traf ich einen in Oregon lebenden Amerikaner, den ich bis zum Gate mitnahm und auf seine Rückfragen einige Ausflugtips gab. Im Hotel verblieb ich bis nach 19 Uhr, so daß ich davon ausgehen konnte, Siriphorn würde nach der Arbeit gleich heimfahren. Dann zog ich noch einmal los, um Essen zu gehen und fand zwar an der Hauptstrasse gelegen ein gutes, nettes kleines Lokal. Später durchstreifte ich noch den Nightmarket nach Sandalen und fand beim dann schon 3. Verkäufer meinen Füßen angenehm erscheinende Treter. Mein Zögern bezüglich meiner eigenen Sorge bezüglich dem flachen Fußbett deutete der Verkäufer falsch und ging fleissig mit dem Preis um gut 20% runter. Dann fand ich bei meiner weiteren Suche noch die Diskothek, in der sich besagtes Massagemädchen von 2003 immer mal wieder aufhalten sollte. Ob meine Zeit für die Suche selber reichen würde, glaubte ich aber nach den Ideen von Jimmy schon eher nicht mehr.

Zurück im Hotel holte ich den Laptop, und begann den gestriegen Tag zu tippen, als plötzlich das Telefon leutete und Siriphorn sich in der Halle meldete. So saßen wir beide noch bis knapp Mitternacht in der Lobby zusammen und unterhielten uns über Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges. Sie hatte Bedenken zum nächsten Tag, wenn Ihre Elten und wir zusammen zum Essen gehen wollten, ob der Fragen die Ihre Mutter so stellen könnte und dass Sie an diesem Abend viel zu übersetzen hätte. Am ehesten gefiel mir noch Ihre Idee, evtl. ab dem 28.03. wegen eines Routinebesuches ihres Büros in Hotels auf Krabi diese Reise mir mir zusammen zu unternehmen. Den Nachteil, jeden Tag ein anderes Hotel nutzen zu müssen, konnten wir ja durch die auf der Fahrt möglichen Besuche von Sukothai und Ayuthaya wettmachen.

Letzlich konnte ich sie auf Grund der schon arg fortgeschrittenen Zeit endlich heimschicken und ging nach Beendigung einiger dieser Zeilen selber zu Bett.


4. Tag - Montag, 08. März
Nachdem ich so gegen 7:30 Uhr von selber aufwachte - die benachbarte Schule mit den Kindern hatte wohl etwas nachgeholfen - frühstückte ich wieder in aller Ruhe. Gegen 10 Uhr wurde ich von Sririphorn abgeholt und wir fuhren zu Ihrem alten Büro B.T.S. 2000, wo Boong uns herzlich begrüßte. Bis gegen 12 Uhr unterhielten wir uns und nebenbei richtete ich das Virenupdate und AdAware auf dem Bürorechner ein. 78 Spyprogramme waren bisher Nr. 2 auf meiner internen Hitliste, die ein Rechner aus Köln mit 137 Programmen anführte.

So waren wir auch zusammen unweit des Büros Essen und einige Kunden wurden während meiner Anwesenheit bedient. Boong wollte eine spezielle Webseite über sich und Ihre Tätigkeiten in verschiedenen Branchen haben, und so fertigten wir schon mal eine Grobskizze, die Sie während ihres Aufenthaltes in Bangkok soweit befüllen sollte, dass ich nur die notwendigen Bilder in die dann anzufertigende Webseite und Programmierung aufnehmen müsste. So buchte ich noch eine 3-tages Trekkingreise und wir fertigten einen Terminkalender für meinen Aufenthalt, damit weitere Planungen leichter zwischen uns allen abzustimmen waren.

Dann fuhr mich Siriphorn an den Berg vom Doi Suithep, wo eine Serie von Wasserfällen auf blankem Fels eine wunderschönes Erholungsgebiet hinterlassen hatte. Hier - im Schatten der Bäume und unsere Füsse im kalten Nass - verbrachten wir 3 Stunden bei angeregter Unterhaltung über die Gegenwart (ihr Beruf) und die Zukunft (ihr Studium). Einige Schüler waren auch hier, und wir beide nahmen öfters mal leere Flaschen zum nächsten Mülleimer mit. Selbst im Wasser lagen - wir auch bei uns in Deutschland immer wieder zu sehen ist - Glasscherben von zerschmissenen Flaschen herum und gefährdeten jeden weiteren Nutzer dieser wunderschönen Ecke.

Gegen 16 Uhr waren wir im Hotel zurück und ich wartete in der Lobby, bis sie sich im Zimmer Frisch gemacht hatte. Sie sollte ja gegen 17 Uhr in der Lobby Kunden treffen. Diese waren, als sie wieder erschien, schon da, und so ging ich sogleich zum Duschen. Wieder unten angekommen, konnte ich auch gleich meine Anmeldung sowie die übliche Kopie Ausweis für die Trekkingtour abgeben. Somit war die Aholung für den nächsten Tag gegen 9 Uhr festgelegt.

So setzte ich mich zu Siriphorn und wartete, bis Sie die beiden Kundengruppen beraten hatte und alles erledigt war. Dann fuhren wir kurz nach 17 Uhr am Flughafen vorbei zu ihren Eltern.

Dort angekommen - eine kleine Ansiedlung unweit der Autobahn - wurden wir herzlich und neugierig begrüßt. Die Großeltern, die Eltern, eine Schwester mit Ehemann, sowie eine weitere Schwester, die gerade die vorige Woche geheiratet hatte. Das erste Haus war noch ganz in Holz gebaut und wurde von den Großeltern bewohnt. Vorne war ein weiteres Gebäude, dass ihre ältere Schwster bewohnte und hinten das neueste Haus (auch aus Stein mit Holz- Blech-Dach), dass die Eltern und Siriphorn bewohnten. Im hinteren Haus saßen wir kurz zusammen. Es bestand aus einem Großraum mit Ecke für Fernseher und Küche sowie zwei Kammern, die jeweils die Schlafräume innehatten. Die Einrichtung war zweckgebunden und die Küchenecke noch nicht fertig, da noch auf das Setzen des Erdreiches in der Küchenecke gewartet wurde. Erst dann sollte der Boden gemacht werden.
So setzten wir uns draußen unter dem Haus der Großeltern zusammen und ich durfte einige Fragen beantworten, die Siriphorn immer fleissig zu übersetzen hatte. Wie lange ich bleiben würde, wo ich wohnte, was ich von Beruf sei, und immer wieder der Dank, dass ich Siriphorn so behütet hatte und sie wieder heile nach Hause gebracht hätte.
So zeigte sie mir noch den Garten für die Eigenversorgung. Hinter den Häusern floss ein Bach vorbei, der aber über und über voller Schaum war (Herrkunft auch Siriphorn nicht bekannt - ich hätte gerne eine Probe ins Labor geschickt) und zügig dahinfloss. Hier wurde auch das Wasser für den Garten gewonnen. Im Garten selber gab es Bohnen, eine Art Rettich und Grünbeilagen für die thailändische Küche.
Zudem hatte Siriphorn ja Hunde: alle freuten sich rießig über ihr Erscheinen und liesen sich auch von mir richtig durchwalken. Vor allem über die Reaktion ihres Lieblings, der frei im Gelände unterwegs war, hatte alle erstaunt. Er würde sich sonst keinem Fremden so schnell nähern. Bei mir jedoch dauerte es keine 15 Sekunden, da lag er auf der Seite und konnte gar nicht genug bekommen. Die Familie hat's bemerkt ...

So fuhren wir anschließend mit den 2 Mopeds zu einem nahegelegenen Restaurant und hatten dort zu 5. einen netten Abend. Das Restaurant lag an der Schnellstraße, hatte Livemusik (Nordthai) und war nur zu teilen überdacht. Wir setzten uns an einen Tisch und ich überlies Siriphorn und ihrer Familie die BEstellung. Während sonst alle Cola tranken genoss ich frischen Orangensaft mit Eis. Dann wurde aufgetischt: Hühnchen süß-sauer, Schwein mit Nüssen, Schlaentiere und eine grosse Schüsel Reis. Als dann der Fisch kam, wurde der Tisch eindeutig zu klein und alles wurde eng aneinender gerückt, während unwichtige teile wie Tischservietten auf den Beistelltisch ausweichen mussten.

So bekam ich von Siriphorn immer wieder von allen Speisen 'zugeteilt' und konnte so alle Speisen testen, während sie sich auch um ihre Familie kümmerte. Ich wurde mehrfach vor der scharfen Beilage gewarnt, vertrug diese aber besser, als anfangs die Suppe zu den Meerestieren. Dort glaubte ich eine Zigarette mit meinem Atem entzünden zu können.

Nachdem dann die Speisung beendet war, gegannen die Fragen der Eltern, die aber allesamt ohne viel Zögern zu beantworten waren. So erfuhr auch ich mehr über den Lebensalltag dieser Familie. Siriphorn hatte eine wichtige Rolle eingenommen und schien die Familie mit zu versorgen. Ihre Mutter und ich waren uns zumindest einig, dass Siriphorn das Studium unbedingt machen sollte und sie bei Weigerung den Hintern voll bekommen sollte.

Ihre auch anwesende Schwester (1 von 3) - als Bedienung tätig - prüfte die dann kommende Rechnung und fand prompt einen Fehler, der glatt 100 Baht ausmachte und der Service dan recht betreten dreinblickte.

Nach meiner Bezahlung fuhren wir ein Stück weiter zum Bruder ihres Vaters. Dort saßen dann alle im Freien um einen kleinen Steintisch zusammen und ich wurde wieder genauestens gemustert. Siriphorn sagte mir, dass die Familien hier draußen seltenst Kontakt zu nichtasiatischen Ausländern hätten und meine Freundschaft und Unterstützung für Siriphorn schon etwas Besonderes sei.

Dann ging es über Nebenstraßen wieder zurück zu Siriphorns Zuhause, wo es noch einmal reichlich Spas mit meinen wenigen Worten Thai, den Kindern und der weiteren Schwester samt Großeltern gab. Die Kinder hatten keine Berührungsängste und meine Art, auch auf das Spiel der Kinder einzugehen, brachte schnell ein bischen Vertrauen ein.

Dann fuhr mich Siriphorn mit dem Moped zurück zum Hotel und anschließend - alleine - wieder nach Hause.


5. Tag - Dienstag, 09. März
Ich war gegen 7 Uhr beim Frühstück, welches sich von Umfang und der Speisen her schon eingependelt hatte. Nebst Yoghurt mit Cornflakes gab es mehrere, meist so 5-7 Scheiben Brot mit Butter und Marmelade und dazu reichlich Milch. Dann packte ich meine Sachen und gin gin die Lobby, wo ich bis zur Abholung zum Trekking noch am Computer Daten eingab und im Internet Post nachsah. Leider war der Accesspoint in der Lobby nicht in Betrieb, so dass ich wieder in die 2. Etage ins Office musste, von wo ich aber keinen so netten Blick in die Lobby und die dortigen Toursiten hatte.

Punkt 9 Uhr wurde ich abgeholt und ein rotes Taxi (Längssitze hinten auf Ladefläche) fuhr mich zu Boongs Büro, wo ich waten sollte bis (scheinbar) alle Teilnehmer zusammen wären. Gegen 9:15 kam Boong kurz in das Büro - es war bisher verschlossen - und auch Russel erschien. Ihn hatte ich bisher noch nie angetroffen, aber seine Art des Auftretens liesen ihn sofort als Russel erkennen. Wir begrüssten uns und Boong war in Hektik, wollte sie doch nach Bangkok. So wurde das Büro wieder verschlossen und ich wartete weiter draussen auf meine Abholung.

Gegen 10:30 Uhr war ich im Nachbargeschäft - Reparatur von Mopeds - mal auf Toilette, welches ich durch die richtige übersetzung 'Hongnaam' auch deutlich ansprechen konnte, und gegen 11 Uhr holte ich mir noch etwas zum Trinken. Gegen 12:30 rief ich Boong an und informierte sie, dass ich wohl vergessen worden war und begab mich dann zum Essen in das von ihr am Vortag auch genutzte Restaurant. Reis mit Huhn stillten meinen Hunger. Sonst war ich ganz ruhig und die Nachbarn machten sich mehr Gedanken um mein Wohlbefinden als ich selber. Ich war ja nicht in Gefahr und die vielen Leute hier rundherum liessen den Aufenthalt auch recht lustig erscheinen, gab es doch immer wieder für mich als Mitteleuropäer seltsame und lehrreiche Beobachtungen. Ich saß seit 10 Uhr über dem Thaiwörterbuch und paukte Zahlen sowie Höflichkeitsfloskeln und meinen Grundwörterschatz.

Gegen 13 Uhr kam ein - anscheinend - Bekannte von Boong, der mir helfen wollte. Da ich aber wegen der Kurzfristigkeit keine Unterlagen in den Händen hatte, konnte ich auch nicht zur Tour hinterher gebracht werden und dankte ihm für sein Angebot. So ging ich anschließend zu Jimmys Büro um festzustellen, ob dort jemand anwesend war, so dass ich nach Wiedereinschecken im Hotel wenigstens den Nachmittag sinnvoll mit Programmierung und Rechnerreinigung verbringen konnte. Jimmys Nichte war anwesend und sie wollte auch am Nachmittag anwesend sein.

So nahm ich ein Taxi und fuhr zurück zum Rydges. Dort hatte man übersehen, dass ich 5 bezahlte Nächte hatte und musste erst noch die alten Unterlagen zusammen suchen. Doch bald hatte ich wieder ein Zimmer zu duschte kurz, zog mir lange Kleidung an, packte die notwendige EDV-Ausstattung und erhielt prompt einen Anruf von Siriphorn, die in der Lobby sass.

So sprachen wir kurz das weitere Vorgehen ab, wobei das Missgeschick nunmal nicht zu ändern sei, ich aber gerne die nächsten beiden Tage auf Tour gehen würde und den Nachmittag bei Jimmy wäre. Somit wäre ich versorgt und sie könne sich weiter um ihren Beruf kümmern. Sie wollte mich nach Dienst dort abholen und so hätten wir am Abend noch Zeit füreinander. So setzte sie mich bei Jimmy ab.

Dort angekommen säuberte ich Jimmys Rechner weiter von Programmresten, Dateileichen und Spionageprogrammen. Nur der Versuch, das Spachlernprogramm auf dem Rechner zu installieren, scheiterte. Auch konnte ich sein W98 nicht zum Ungang mit meinem Stick bewegen, so daß ich das Problem des Datenaustausches zwischen Laptop und seinem Rechner hatte wenn ich die fertigen Daten dann im Internet hochladen wollte. Zumindest die Fotos konnte ich vorbereiten.

Später war auch sein "Mündel" wieder da, ein Mädchen, dass ihren Vater schon länger verloren hatte und die Landwirtschaft studierte, und wegen der ich die Möglichkeiten für ein Studium für sie in Deutschland sondieren sollte. Sie war recht interessiert an den Tätigkeiten am Computer und wies mich immer auf Meldungen am Laptop hin, wenn ich gebannt am anderen Monitor hing.

Gegen 17 Uhr holte mich Siriphorn ab und wir saßen wiederum bis fast Mitternacht in der Lobby zusammen. So ging es um die weiteren Unternehmungen, die Erlebnisse und ihre heutigen Kontakte mit einigen Urlaubern am Schalter im Flughafen sowie des weiteren Personales, welches immer wieder Grund für Lacher abgab, also z.B. eine der Mitarbeiterinnen dann doch schon nach 2 Wochen Benutzung des Stempels "PAID" nachfragte, was denn das Wort nun bedeuten würde.


6. Tag - Mittwoch, 10. März
Da ich gegen 9 Uhr abgeholt werden sollte, stand ich zeigtig auf, packte wieder meinen Koffer und räumte das Zimmer, da ich es ja zumindest die folgende Nacht nicht benötigen würde. Um 2 Minuten nach 9 Uhr wurde ich dann abgeholt und erreichten nach 6 Minuten die Sammelstelle - das Trekkingbüro. Hier waren verschiedene Touren mit Bildern und Karten zur Auswahl ausgestellt und langsam kamen die weiteren Teilnehmer des Ausflugs an. Viel Wasser war hier vorrätig. So erfuhr ich vom Office-Leiter auch den Grund für das Problem vom Vortag. Dem wollte ich nach meiner Rückkehr noch etwas genauer auf den Grund gehen.

Gegen 9:30 Uhr ging es dann los: 1 Fahrer, 2 Führer und 6 Teilnehmer. Hier kostete das Wasser noch 5 Baht je Liter. Nach 10 Uhr hielten wür für ca. 20 Minuten an einem Markt, wo die beiden Führer die Zutaten für das Abendessen und Frühstück einkauften. Ich besorgte mir noch eine Badehose sowie weiteres Wasser (5 Baht Liter). Das deutsche Ehepaar hatte gerade die nette Erfahrung gemacht, auch bei offensichtlichen Schnäppchen trotzdem auf den Nachbarständen die Preise zu vergleichen. So kam sie das paar Schuhe 180 Baht während es nicht ganz 50 Meter weiter für 110 zu haben war.

Gegen 11:30 Uhr hielten wir in einer Bergvolkortschaft und umrundeten diese während uns die Führer einige Erklärungen zu der Herrkunft, der Lebensweise und deren Haupttätigkeit erläuterten. Bei dem Stop gegen 12:15 Uhr im Restaurant kostete das Wasser schon 10 Baht.

Kurz vor 13 Uhr ging es dann mit dem Auto auf sehr schlechten Straßen weiter. Wir mussten uns trotz Sitzen quer zur Fahrtrichtung gut festhalten, damit wir nicht auf dem Boden landeten oder zu arg an der Rückwand anschlugen. Die Hitze machte sich schon bemerkbar und es lag immer wieder frischer Geruch der Waldbrände in der Luft.

Virtel nach 2 dann erreichten wir dann eine Ortschaft, von der es jetzt per Pedes weiter gehen sollte. Wir erhielten noch unsere Schlafsäcke und brachen, nachdem die 'unerfahreren' Trekker ihren Rucksack wanderfertig bekommen hatten, endlich auf. Direkt am Startort lag eine Schule die ich gerne besucht hätte - vielleicht würde ich ja nochmal hierher kommen.

Der Weg war gut zu gehen und es konnte immer wieder gut zur Betrachtung besonderer Ecken oder Aussichten stehen geblieben werden. Termitenhügel, fette Spinnen und fremde Pflanzen sowie Blüten sowie die teilweise erstaunlich angelegten Wassergräben und die Wohnhütten der Menschen mit ihren Reisfeldern hier waren immer wieder sehenswert.

Nach knapp 1 Stunde kamen wir in der Ortschaft an, wo wir auch übernachten sollten. Bei meinem Spaziergang in der Ortschaft schaute ich recht lange und geduldig bei der Vorbereitung und Trennung des Reis zu. Die Reiskörner kamen in einem Bottich, in den mit einem Holzendstück am Ende eines Hebels in Form eines gut 3 Meter langen Baumstammes eingedroschen wurde.

Angeboben wurde dieser durch das Körpergewicht des Bedieners (meist weiblich) an der anderen Seite. Dann wurden schon freigelegte Reiskörner und noch in der Kleie verschlossene Körner durch geschickte Bewegungen der Bambuskörbe voneinander getrennt und teilweise eben wiederrum in den Bottich getan. Hier trat ich dann ca. 15 Minuten den Hebel, während die Frau weiter die Trennung in Kleie und Reis vornahm. Konnte ich doch auf diese Weise in Ruhe zusehen und Helfen. Sobald die Frau ihre Bambuskörbe bewegte eilten von allen Seiten Hühner und Schweine herbei, um das eine oder andere Reiskorn, das verloren ging, sogleich aufzuschnappen.

An einer anderen Hütte konnte ein junges Mädchen schon etwas Englisch und so erfuhr ich etwas mehr über die Essenzubereitung und die Schulmöglichkeiten hier. Eine Eigenart dieses Volkstammes war es auch, dass die jungen unverheirateten Mädchen Kleidung mit weißer Grundfarbe hatten, während erst die verheirateten Frauen über die farbenträchtige Kleidung verfügten. Eine Heirat wurde hier so ab dem Alter von 16 Jahren vollzogen. Die Paare fanden sich auf freiwilliger Basis und lernten sich bei der Feldarbeit oder den Festen kennen. Je nach Größe der Familie und der zu verheiratenden Kinder wurden aus dem Gesamtbestand des Familienbesitzes an Tieren einige an das junge Paar abgegeben. Auch der Hausbau gehörte mit zu den ersten Tätigkeiten des jungen Paares. Das jüngste Kind erhielt den großteil der Tiere und die elterliche Hütte, musste dafür aber auch deren Lebensabend betreuen.

Ich wusch mich genau so, wie es hier im Ort teilweise üblich war an dem in der Ortsmitte befindlichen Wasserhahn, wobei ich eine Shorts trug. Nach dem schweiß treibenden Spaziergang zuvor auch eine bitter notwendige Maßnahme. Dann bereitete ich sogleich noch meinen Schlafplatz vor, hatte ich dorch keine Taschenlampe dabei und wusste um die Dunkelheit, die sobald über uns hereinbrechen würde. Unsere Unterkunft war ein großer, im üblichen Thailstil erbauter Raum, der zu einem hier schon bestehnden Anwesen gehörte. Elektrischen Strom gab es in dieser Ortschaft nicht. Nur eine Wasserleitung war gelegt worden und versorgte die Einwohner hier an einigen zentralen Punkten. So kaufte ich einer der Frauen 3 der Umhängetaschen aus Seide ab, und hoffte, dass sie damit vorwiegend die Ausbildung ihrer Kinder in der Schule fördern würde.

Das Abendessen wurde von unseren beiden Führern zubereitet und ergab ein leckeres - nach der Anstrengung des Tages auch schnell verschlungenes - Abendessen mit Huhn, Reis und scharfen Beilagen. Dazu wahlweise selber gekauftes Bier oder Wassser, dass hier bereits 15 Baht kostete. Nach dem Essen war es schon stockdunkel und die Kerzen auf dem Tisch - in aufgeschnittene Plastikflaschen gesteckt - erhellten die näheste Umgebung um den Tisch.

Dann wurde ein kleines Lagerfeuer angezündet und viele der Dorfkinder versammelten sich hier. So fand ich einen Jungen der etwas Englich konnte und so übten wir unter gegenseitiger Hilfe english und thai bis 100 zu zählen. Dann sangen die versammelten Kinder einige Lieder die teilweise auch mit Bewegungen verbunden waren, die wir mitmachten. Letztlich sangen wir 3 deutsche Teilnehme noch "Meister Jakob" im Chanon. Eine weitere knappe Unterhaltung mit einem Dorfbewohner und seinem knapp 1,5 Jahre alten Sohn zeigte mir die Problematik der Moskitos. Die Arme des Jungen waren übersäht mit Stichwunden, die sich der kleine natürlich aufgekratzt hatte. Bei einer kleinen Runde abseits des Feuers konnte ich den wunderschön zu erkennenden Sternenhimmel bewundern, der ungetrübt durch Lichter und in dieser Höhe seine ganze Pracht entwickelte.

Gegen 22 Uhr verschwand ich im Bett, da es schon erheblich kälter geworden war und ich Kraft für den folgenden Tag tanken wollte. Ein letzter Toilettengang erwies sich trotz Taschenlampe als schwer, das Betreten des Schlafsaales und das Niederlegen jedoch waren reine Tastarbeit. Bald war ich unter dem Moskitonetz eingeschlafen und nahm nur am Rande noch das Zubettgehen der Nachbarn mit.

Die Nacht verlief anfangs ruhig und dank meines eigenen Schlafsackes innerhalb des Trekkingschlafsackes auch recht angenehm warm. Auffällig war der recht starke Wind, der schon zum Abendessen ständig an Heftigkeit zugenommen hatte und teilweise wie ein Sturm wirkte - dafür aber immer angenehm frische Luft beisteuerte.



7. Tag - Donnerstag, 11. März
Schon ab ca. 4 Uhr in der Früh waren die Weckrufe der viel zu zahlreich vorhandenen Hähne zu vernehmen. Konnte ich dieses Gekrächze anfangs noch erfolgreich verdrängen, konnte ich die Kombination von Helligkeit und Lärm gegen 5:30 Uhr nicht mehr ignorieren. So stand ich auf und packte in Ruhe meine Sachen zusammen. So konnte ich gleich in der Früh einen weiteren Spaziergang unternehmen und sah wiederum die Schlaghebel in Tätigkeit, während sich viele weitere Männer des Dorfes mit ihren Mopeds zur Abfahrt versammelt hatten. Am besten jedoch war die Sichtung gleich nach Verlassen des Gebäudes: einer der Schreihälse (Hahn) wurde gerade von zwei Kindern getötet, um wohl für das heutige Essen herzuhalten. Ich empfand eine gewisse Genugtuung, hatte sicherlich auch er durch seine Rufe meine Nachtruhe erheblich verkürtzt.

So wusch ich mich erst nach Beendigung meines Rundganges wiederum am Wasserhahn und setzte mich dann zu den schon wartenden weiteren Teilnehmern, die teilweise noch völlig verschlafen waren. Gegen 7:15 Uhr gab es das Frühstück bestehend aus Toast, Butter, Marmelade und je 2 Spiegeleiern zu heißem Tee, Kaffee oder eben wieder Wasser. Die Sonne kannte keine Gnade und brannt schnell wieder recht warm vom dunstiger werdenden Himmel.

Um 8:30 Uhr war dann Abmarsch, der sich wegen dem Vergessen der Zigaretten unserer englischen Teilnehmer etwas verzögerte. Es ging durch Wälter und über Reisfelder weiter. Bei einem völlig einsam in einigen Reisfeldern stehenden Haus war eine recht alte Frau, deren Füsse an vielen Stellen offene Wundern aufwiesen, die wohl auch aufgrund der trockenen Haut entstanden waren. So entnahm ich reichlich Wundsalbe auf ein Pflaster und lies sie es in die Wunden verteilen, damit wenigstens die bakterienhemmende sowie wundheilende Wirkung gefördert werden konnte. Ihre Füsse waren von der Feldarbeit eher schwarz und krustig.

Weiter erreichten wir dann die Station mit den Elefanten. 3 davon wurden mit unserem Gepäck und uns selbst beladen, wobei wir die eh sicher schon schweren Sitze nutzten. Wegen meiner schweren Wanderstiefel verzichtete ich auf das Angebot, den Elefanten zu steuern und sprang während des Rittes nach ca. 30 Minuten einfach während dem Ritt ab, um die grauen Rießen besser bei Ihrem Weg beobachten zu können. Berauf und Bergab ergaben interessante Abläufe, derer ich auf dem Hochsitz nicht gewahr wurde. So ging ich meist nebenher oder wartete an besonderen Stellen, um die Elefanten an diesen Stellen zu beobachten.

Nach insgesamt über 1 Stunde ritt erreichten wir die Endstation, wo sich auch die Wege der Gruppe und mir trennen sollten. Ich eilte jetzt mit meinem Führer im Eiltempo weiter, da ich den Rest der 3-Tages-Strecke am heutigen tag noch absolvieren wollte. An einem Aufstieg blieb der Führer dann stehen und konnte nicht mehr weiter, obwohl ich ihn einfach sein Tempo hatte gehen lassen. Mir war das Tempo - vor allem Bergauf - auch recht hoch erschienen, aber aufgrund meines Trainings beim Tourengehen und Skilanglauf hatte ich noch Reserven. Wir teilten uns verschiedene Snacks und ich riet ihm, gerade Bergauf das Tempo etwas zu reduzieren. Mein Puls war auf den Ebenen so bei 100 und im Aufstieg bei gut 170 angekommen. Bei locker 30-35 Grad Celsius schon kein reines Vergnügen mehr.

Gegen 13 Uhr erreichten wir die Station am Wasserfall, wo der Rest der Gruppe - mit einem weiteren Besuch eines Dorfes nahe der Strecke - dann die kommende Nacht verbringen sollte und machten dort eine Mittagsrast von 30 Minuten. Die Nudelsuppe mit Hühnerfleisch war wunderbar und danach erholte ich mich noch unter Abkühlung am Wasserfall, der wirklich romantisch im Tal lag. Hühner und Hunde umkreisten mich dabei ständig immer auf der Jagd nach essbaren Resten.

Dann ging es im schon angesprochenen Tempo weiter über einen Hügelrücken mit leider recht spärlichem Grün ausgestatteten Bäumen. Die Hitze lies uns bis ins Tal hinunter nicht mehr los. An einer kleinen Station schon unweit der Straße mixte ich mir einen isotopischen Drink, war ich doch vom eigenen Schweiß nass. Der Führer schnappte sich das Moped und fuhr zur Raftingstation, um dort einen Pickup für unserern Transport zu besorgen. Hätte ich die dann anschließend zu bewältigende Distanz vorher gekannt, wäre ich einfach weiter gelaufen. Die durch die Abholung entstandene Wartezeit hätte grob der Marschzeit entsprochen. Aber was solls ...

Der Pickup - ich saß auf der blanken Ladefläche - fuhr uns zu der Startstation des Bambusrafting brachte. Dort konnte ich meine Ausrüstung im Fahrzeug lassen und startete nur mit einem Bambusbootführer ausgestattet in den mir vom Vorjahr schon bekannten Bachlauf. Da ich jedoch das Rumsitzen nicht so mag, schnappte ich mir sogleich wieder dan 2. Stock und steuerte von hintern das Floss. Zum einen konnte ich hinten gut Tempo machen und in den teilweise wirklich engen Kurven das Bootsende ganz gezielt um die Felsen herum zu steuern. Auf diese Weise überholten wir gut 20 andere Bambusflöße. Teilweise schien der Bootsführer nicht zu steuern, und die unerfahrenen Touristen - meist aber Thais selber - stellten die Flöße häufig irgendwo quer, so dass auch wir kaum durchkamen.
Letzlich erreichten wir die Endstation und ich war gerade mal bis zu den Knien hoch Nass geworden, während einige Touristen nur noch einen trockenen Kopf hatten. Oben kaufte ich mir etwas Melone und neues Wasser, zog mir wieder eine lange Kleidung an um dann bei der Rückfahrt mit den roten Taxi nicht wegen dem Fahrtwind zu erkälten.

So war ich gegen 17 Uhr wieder im Hotel und bezog natürlich wieder ein anderes Zimmer. Die Dusche jetzt war wirklich notwendig, wollte ich doch am Abend wieder mit Siriphorn zumindest irgendwo zusammen sitzen und mich unterhalten. So meldete sich wie üblich das Telefon gerade dann, als ich gerade noch Nass war und wollten uns später in der Lobby treffen. So bin ich alsbald los, um mich um meine Unterkunft für die kommende Nach zu kümmern, da die 5 bezahlten Nächte im Rydges dann aufgebraucht sein würden und ich keinesfalls 1680 Baht je Nacht zahlen wollte. So erreichte ich bald wieder das Borawang und konnte dort für 490 Baht je Nacht incl. Frühstück ein Zimmer sichern.

Zurück im Hotel war Siriphorn gerade schon ein paar Minuten anwesend, wusste sie doch nicht, wo sie mich hätte suchen sollen. Jetzt erhielt ich in einer ruhigeren Nebenstrasse Untericht: Mopedfahren. Da ich mein ganzes Leben nie diese Maschinen bedient hatte, so war ich ob deren Steuerung vor allem wegen der ungewöhnlichen Schaltung und Gasbedienung recht skeptisch. Doch Siriphorn hatte eine Automatikmachine, das Gleichgewicht hoffte ich aus meiner Erfahrung mit dem Fahrrad zu haben und den Linksverkehr aufgrund meiner über 1 Millionen Fahrkilometer Erfahrung meistern zu können.

So ging es anfangs - schon mit Siriphorn auf dem Sozius - noch recht zögerlich los, doch der recht chaotische Verkehr in der Stadt und die Rückkehr auf die belebteren Strassen verlangten mir alsbald all mein Können ab. So umrundete ich die Stadt entlang der Stadtmauer und musste mich gleich durch einen Markt schlengeln. In einer Bar in der Nähe meines Hotels trafen wir dann Boong und einen ihrer Bekannten und saßen gut 2 Stunden zusammen. Wir hatten viel Spas und ich erfuhr auch wieder einiges mehr über die Probleme der Toursitikbranche hier in Chiang Mai.

Gegen 23 Uhr fuhr mich dann Siriphorn - in der Dunkelheit wollte ich das noch nicht riskieren - zum Hotel zurück und anschließend nach Hause. Ich fand mich alsbald im Bett wieder


8. Tag - Freitag, 12. März
Gegen 7 Uhr schon auf packte ich sogleich meine Koffer und hoffte, dass dies nun nicht mehr so oft nötig wäre, ohne dass ich tatsächlich auf Reisen ginge. Das Frühstück genoß ich nochmal ausgiebig, auch wenn die Bedienung, der Service selber und die Reichhaltigkeit nicht mit dem im TheParkHotel mithalten konnte. Nach dem Frühstück scheckte ich aus und verbrachte noch bis 10 Uhr im Office, wo ich meinen Internetzugang nocheinmal kräftig nutzte.

Der zuständige IT-Manager aus Australien war nicht anwesend, so daß ich der Angestellten hier half, weitere Notebooks per Kabel an das Netz anzuschließen und zu konfigurieren. Nur der Zugang per Wireless blieb anderen Nutzern verschlosen, da hier die Mac-Adresse in ein Zugangsprogramm eingetragen werden müsste, das ich nicht kannte und wohl auch der Zugang versperrt gewesen sein dürfe.

Dann erklärte ich ihr noch ausführlich auf verschiedenen Papierbögen den Aufbau des Hausnetztes, welches ich per Scan erfasst hatte und konnte ihr eine Reihe von Adressen für weitere Notebooks geben, da der eigendlich verfügbare DHCP-Server schon seit Tagen ausgefallen war. Die hörte sehr Aufmerksam zu und konnte mir an 2 Beispielen die richten Eingaben aufzeigen. So bedankte sie sich bei meinem Abschied herzlich und ich war um eine Erfahrung reicher: die Ausbildung und Einweisung der Angestellten bewegte sich auf einer nur absolut notwendigsten Ebene. Sei es, weil die Personen das Wissen ainfach nicht hatten, haben konnten oder sich die Wissenden auf diese Art Ihre überlegenheit und das Einkommen zu sichern, sollte ich sicher noch herausbekommen.

Dann fuhr ich mit einem TukTuk zum neuen Hotel und scheckte dort ein. Nachdem ich mich im Zimmer etwas ausgebreitet hatte, machte ich mich auf in Jimmys Büro. Dort sortierten wir erst die schon vorahndenen ca. 800 Bilder, damit wir schneller die für die Website benötigten Aufnahmen aus den zahlreichen Themengebieten heraussuchen konnten. Es gab Fotos der hier 6 verschiedenen Bergvölker, Aufnahmen der Tempelanlagen der umliegenden Städte sowie der Attraktionen von Elefantenhostital bis zum Doi Inthanon.

Leider konnte ich sein W98 System nicht weiter updaten, so dass der Speicherplatz seiner Digital kamera als Wechselfestplatte zur übertragung der Daten auf meinen Notebook herhalten musste. Doch die Sortierung war erfolgreich und ich konnte noch einige Vorbereitungen (Musterseiten) zur weiteren Erstellung der Webseiten vornehmen. Jimmy brachte mich anschließend zu meinem Hotel. So duschte ich nochmal und wartete anschließend in der Lobby.

Siriphorn holte mich alsbald beim Hotel ab und ich fuhr uns zu Ihr nach Hause, wo Sie auch erst noch duschte. Dabei hatte ich - leider nur - eine sehr dünne Unterhaltung mit Ihrem Vater und kurz das Kind ihrer Schwester auf dem Schoß gehabt, die testen wollte, ob es auf meine ungewöhnliche Erscheinung (Hautfarbe) reagieren würde. Anfangs ging es gut, aber als ich bewusst einen Arm neben seinen legte und er somit den Vergleich vor Augen hatte, regierte er recht heftig. Unter Lachen aller Zuschauer wurde er wieder seiner Mutter zugeführt. Interessant, auf welche ungewöhnlichen Erscheinen auch die Kleinen schon so ragierten konnten. Es konnte aber auch nur der 'Fremde' daran Schuld gewesen sein - ich würde es sicher noch herausbekommen.

Die Fahrt zum Kino übernahm auch wieder ich, wobei ich feststellen musste, dass ich führ überlandfahrten - also ab ca. 60 km/h - meine Sonnenbrille oder einen Helm mit wenigstens einen Windschutz benötigen würde. Der Wind fuhr mir zu sehr in und um die Augen. Recht eng wurde es noch bei der Einfahrt in den Parkplatz - aber auch hier kam ich ohne Unfall an.

Der Plaza selber war ein rießiger Komplex mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Ausstellungs hallen. Wir wanderten zwar auf dem direkten Weg zum Kino, trotzdem hätte ich mich jetzt erst mal hoffnungslos verlaufen. Es waren 4 eigenständige Komplexe in identischer Bauweise, die überall Querverbindungen hatten und daher eine Orientierung erschwerten. Bei einer Promotionshow für Internetkabelanschluß teste ich erst mal die Aufbaugeschwindigkeit meiner Homepage, konnte aber kein besseres Tempo erkennen, als ich schon bei Jimmy oder Boong mit einer 56k Anbindung gesehen hatte. Es waren zu viele Computer online bei dieser Vorführung. Bei einem Test konnte ich vor allem die DNS-Auflösung als Engpass ausmachen, dauerten doch die Antworten über je 1000 ms. Scheinbar war nicht nur der externe Server, sondern auch die Leitung insgesamt überlastet, spielten und testeten doch die Anwesenden an gut 40 PCs.

Erst waren wir noch Essen und begaben uns dann ins Kino. Meine anfängliche Angst, wegen meiner Körpergröße Probleme zu haben, verflogen angesichts des Saales. Ein steiler Aufbau der Sitzreihen nahm meinen Hinterleuten nicht die Sicht und der Abstand der Sitzreihen entsprach deutschen Verhältnissen, was jedoch bedeutete, dass ich trotzdem hin und wieder Kontakt zu der Sitzreihe vor mir hatte.

Der Film handelte über ein Indianerpferd geritten von einem Halbblut, das damals über 400 Rennen gewonnen haben soll und seiner Teilnahme am 3000-Meilen-Rennen in Arabien. Schöne Landschaftsaufnahmen und trotz des englischen Originaltextes mit Thai Untertiteln ein schöner, verständlicher Film. Wenn nur der Cowboy nicht so genuschelt hätte ... Im Kino war es wegen der Klimaanlage dann auf Dauer recht kalt, so dass Siriphorn sogar frohr und sich bei mir einkuschelte was auch mir wegen der Temperatur angenehm war.

Die Rückfahrt zum Hotel jetzt in der Dunkelheit übernahm wieder Siriphorn, wofür ich nach Sichtung der Ausfahrt aus dem Plaza sehr dankbar war - schon fürs Fahrradfahren wäre es mir zu eng gewesen. Zurück im Hotel fuhr sie gleich wieder heim, weil es doch schon spät war, und sie schon recht müde wirkte. Ich genoß nochmal eine Dusche, um besser einschalfen zu können. Trotz nicht eingeschalteter Klimaanlage war es erstaunlich angenehm im Zimmer.


9. Tag - Samstag, 13. März
Nachdem hier recht spärlichen Frühstück mit 4 Scheiben Toast mit Butter und Marmelade sowie etwas Salat mit einem kleinen Glas Orangensaft kaufte ich auf dem Weg zu Jimmy noch eine Flasche Kaba ein. Bei Jimmy programierte ich dann fleissig die neuen und spezielleren Webseiten, die ich jeweils auch in der anderen Sprache anfertigte. Jimmy war begeistert von der Geschwindigkeit, mit der die Seiten entstanden, sah aber ein, dass er mit dem HTML-Code nichts anfangen konnte.

Nebenbei konnte ich die Touristen beobachten die regelmäßig hier hereinkamen und auch die Verkaufsstrategien. Das Mittagessen auf einer Matte hinten im Büro mit Tanyalak - Klebreis, Hühnchen, kleine Fische sowie scharfe Beilagen waren auch eine neue Erfahrung für mich. Hatte ich doch die kleinen, panierten Fischlein anfangs für Hühnchenteile gehalten. Doch als ich den Irrtum aufgeklärt hatte, war es schon zu spät und so aß ich einfach weiter die Minifischchen - schmeckten sie doch recht gut.

Das Abendessen fand dann gemeinsam mit Jimmy, seiner Nichte und Tanyalak wieder hinten im Büro auf dem Boden mit einer Matte statt. Als Jimmy und seine Nichte mal wieder unterwegs waren, und ein Deutcher ins Büro kam, war Tanyalak etwas überfordert, und so stellte ich dem Kunden die mir durch die Programmierung schon reichlich bekannten Ausflüge vor. Er entschied sich doch tatsächlich für den am Folgetag stattfindenden Ausflug mit dem Zug nach Lampang. Jimmy brachte mich anschließend mit dem Auto zum Hotel, wo ich erst wieder duschte, da ich trotz Büroraum und kühler Umgebung fast immer schwitzte.

Dort erfolgte meine Abholung von Siriphorn und ich überlies Ihr die Fahrt in andere weitere 4 Hotels, um dort jeweils die Bezahlung der in Ihrem Büro am Flughafen getätigten Buchungen und Einzahlungen zu regeln. Auch eine Art die Stadt und die Hotels kennen zu lernen. Doch ich war erstaunt, wie schwer es den Hotels jeweils war, die auf dem Papier deutlich geschriebenen Namen in ihrem Hotel-Buchungs-System zu finden. Dann machten wir von meinem Hotel aus noch einen Spaziergang zu Jimmy und hatten alle zusammen eine nette Unterhaltung Auch Jimmys Sohn war heute mal da, der ja die grundlegenden Befehle in HTML erlernen sollte. So wäre es den Beiden möglich, irgendwann ohne meine unbedingte Hilfe die Beschreibungen zu ändern. Das würde seine Reaktionsgeschwindigkeit erheblich verbessern, ihn irgendwann unabhängig von mir zu machen und änderungen nicht erst per Mail bei mir landen müssen.

Auf dem Rückweg zum Hotel saßen Siriphorn und ich noch bei lustiger Unterhaltung in einer kleinen Bar unweit meines Hotels zusammen. Es war wieder recht spät geworden, als sie im Hotel mit Ihrem Moped startete und ich zu Bett ging.


10. Tag - Sonntag, 14. März
Früh morgens musste ich raus. In meinem Hotel gab es zu dieser Zeit noch kein Frühstück und so ging ich ins Empress, wo soweiso die Abholung der beiden Gäste erfolgen sollte und ich gleich zur Gruppe hinzustoßen konnte. Hier nahm ich auch gegen Bezahlung am Frühstück teil und konnte wieder schön die vielen Gäste beobachten. Vorwiegend Amerikaner waren jetzt so kurz nach 6 Uhr hier beim Frühstück und bereiteten sich wohl auch auf einen Ausflug vor. Ein Ehepaar hatte sich wohl recht hochnäsig benommen, denn die Frau erhielt trotz recht auffälliger Winkbewegungen keinen neuen Kaffee. Mich amüsierte das enorm, musste ich doch selber über die Art und Weise ihrer Bewegungen leicht grinsen. Nachdem aber die Bedinung wieder an meinen Tisch kam, obwohl ich die ganze Zeit keinen Tee und Kaffee genommen hatte. So schickte ich sie höflich zum Nachbartisch und erntete vom Gast einen dankbaren Blick.

Schon beim Frühstück entdeckte ich einen der Kunden für den heutigen Ausflug. Als ich dann in der Lobby auf die Abholung wartete, konnte ich den Kunden schon abfangen und "einsammeln". Als dann der Fahrer eintraf, warteten wir nur kurz auf den zweiten Teilnehmer und fuhren dann ins nächste Hotel weiter. Dort holten wir die englische Familie mit dem blonden Mädchen ab, dass im Büro von Jimmy immer so von den Frauen begutachtet wurde. Die waren gerade mit dem Frühstück fertig und so ging es gemeinsam zum Bahnhof.

Dort angekommen gingen wir zusammen zum schon bereitstehenden Zug und belegten direkt die Plätze hinter dem Lockführer. Vor dem Start - wir waren gut 30 Minuten zu früh - kam auch eine größere weitere Gruppe im Waggon hinzu, die ich als Gäste des Empress wieder erkannte. Nach Besichtigung des Führerhauses und einiger Fotos ging es dann los.

Zu Beginn ging es auf flacher Strecke und wenig Bewuchs über das Land. Der Zug hatte jedoch als Bimmelbahn die Angewohnheit an jeder Station zu halten und bei Stationen mit 2 Gleisen entweder einen Zug vorbei zulassen, oder einen entgegenkommenden Zug passieren zu lassen. Dabei konnten wir das System zur Sicherung der Strecke beobachten: es war ein im Netzwerk verwendetes System - Tocken Ring. Am Bahnhof befanden sich spezielle Haltestangen, die einen an einem Ring befestigten Beutel - wohl aus Leder - hielten. Dieser wurde dem Lockführer bei Ausfahrt ausgehändigt und er hängte diesen bei Einfahrt in den nächsten Bahnhof wieder ein. So konnte mit einem für einen Streckenabschnitt gültigen Schlüssel sicher gestellt werden, dass nur ein Zug diesen nutzte. über die Probleme der Schnellzüge oder überholenden Züge dachte ich zwar nach, konnte aber die Lösung nicht finden.

Dann erreichten wir den Thantum Tunnel, vor dem sich auch wieder ein malerischer Bahnhof befand, auf dem wir diesmal auch wieder etwas länger hielten. Hier machte ich mich gleich auf um im Bahnhof - bzw. darum herum Wasser für die Tourgäste zu besorgen. Aufgrund der mangelnden Informationen durch den Tourführer waren wir uns nie sicher, wie lange wir an einer Haltestelle Aufenthalt hatten. Doch die bisherigen Beobachtungen hatten mich in der Meinung bestärkt, dass ich nach Erreichen des Gegenzuges immer noch genügend Zeit für die Rückkehr hätte. So war es dann auch. Und ich hatte sogar noch genügend Zeit, Aufnahmen vom Tunnel und dem Bahnhof zu machen.
Dann durften wir wieder losfahren und einfahren. Wie erwartet, roch es hier nicht gerade besonders gut, aber nach Verlassen des Tunnels war durch die offenen Fenster schnell wieder die stickige Luft abgezogen. Aber trotz des Windzuges war es immer noch sehr warm im Zug. Gleich hinter dem Tunnel aber roch es sehr stark nach Benzin. War doch ein Güter zug von nicht gerade langer Zeit wohl zum Teil entgleist. Insgesamt 4 Waggons und eine Lock konnte ich zählen. Die Waggons lagen so dicht an der Bahnlinie, dass scheinbar die Gleise etwas in Kurven um die havarierten Teile gelegt wurden. Der Zug fuhr sehr langsam an den Unfallstellen vorbei und ich konnte viele Thais beobachten, die mit Eimern und Kanistern hier wohl eine Tankstelle gefunden hatten.

Auf der Strecke dann bis Lampang war es auch recht abwechslungsreich. Brücken wechselten sich mit scharfen Kurven ab, und grüne Bereiche wechselten sich mit teilweise recht frisch abgebrannten Waldbereichen ab. Den Erklärungen nach handelte ich weitgehend um kontrollierte Brände, um regelmäßig kleinere Bereiche unter Kontrolle halten zu können. Auch die Seiltechnik, mit der die Weichen und Signale geschaltet wurden, wurden von mir mit Aufmerksamkeit beobachtet. Doppelseile, Seilstrecker und Umlenkrollen hatte ich oft im Blick.

Im Lampang am Bahnhof angekommen wartet auch schon das Fahrzeug mit dem wir weiter in die Stadt fuhren. Wir entschieden uns wegen der schon fortgeschrittenen Zeit gleich für das Mittag essen im mir schon vom Vorjahr bekannten Restaurant. Wir waren zwar noch früh dran, aber dafür konnten wir in Ruhe am Buffet unsere Speisen aussuchen. Vor allem an der Kuchenbar musste ich wohl 4 oder 5 mal nachschub geholt haben, wollte ich doch jedes der hier vorhandenen Stückchen probiert haben. Dann erreichte eine rießige Gruppe aus ca. 2 Bussen das Restaurant und fluggs war das Buffet nicht mehr zu sehen. Wir waren glücklicherweise fertig und gingen zu den unweit stehenden Pferdekutschen, für das Lampang auch bekannt war.

Ich selber bestieg keine der Kutschen, weil es für 3 Erwachsene einfach zu Eng wäre und ich so besser Aufnahmen aus dem Van heraus machen konnte. Nach der Rundfahrt in der Stadt waren wir am ebenso berühmten Teakholzhaus und besichtigten dieses auch ausgiebig. Ich erinnerte mich an einige der Erklärungen vom Vorjahr als ich die verschiedenen Gegenstände sah. Im Keller - offenen Untergeschoss - genossen wir noch eisgekühlte Getränke, bevor wir zur nächsten Station aufbrachen.

In Lampuhn besichtigten wir dan das Wat, wo gerade Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier eines der dort tätigen Mönche (70 Jahre) getroffen wurden. Als ich zufällig nach der Runde um die Anlage wieder vorne war, versuchten gerade recht junge Thai die schweren Tafeln vor dem Eingang wegzutragen. Schnell fast ich zu und übernahm eine Seite alleine und wir erreichten Sicher die Halle. Die tatsache, dass ein Urlauber einfach mal eben so mithalf, schien recht ungewöhnlich zu sein. So jedenfalls musste ich die Zurufe beurteilen.

Weiter ging es zum Elefantenhospital in den Bergen auf dem Rückweg nach Chiangmai. Hier besuchten wir eine Mutter mit ihrem Baby, das aber trotzdem gut 5 Meter von uns entfernt war. Weitere Elefanten mit unterschiedlichsten Verletzungen wurden hier wieder gepflegt. Weiter unten erkannte ich auch wieder die Elefanten, denen jeweils ein Fuß fehlte. Teils traurig, teils aber auch bewundernd betrachtete ich die Rießen bei ihrer Nahrungsaufname und wie sie von den Pflegern(-innen) versorgt wurden. Nach einer wieder reichlichen Spende verlies ich den Infostand. So fuhren wir wieder zurück nach Chiangmai, verteilten die Teilnehmer in ihre Hotels. Auch ich kam zurück und wollte eigendlich nach meinem Auschecken das für die folgenden 30 Tage vorgesehene Zimmer beziehen, aber der Miter war nicht ausgezogen und so erhielt ich eines einen Stock tiefer. Welches Zimmer ich hatte, war mir relativ egal - ich wollte nur nicht mehr unziehen müssen. Die Packerei ging mir auf die Nerven.

Gegen 18:15 - ich saß geduscht mit dem Rechner in der Lobby und tippe meinen Bericht, als ein Bekannter, den ich bisher nur über MSN kannte, um mich zum Gemeinsamen Essen abzuholen. Auf seiner schweren Maschine ging es dann im tiefsten Brummton - er schaltete sehr früh hoch - zum Westteil in ein Restaurant. In der Unterhaltung ging es vorwiegend um seine Erlebnisse mit den Thais. Er erklärte seine Sicht so:
  • Ich kenne jemanden, je besser ich ihn kenne, desto weniger werde ich ihn ausnutzen, Freundschaft und Bekannte kommen vor dem Gesetz;
  • Ich kenne ihn nicht, also nutze ich ihn gnadenlos aus;
  • Keine Fähigkeit, eine logische gedankliche Kette zu bilden, also eine Argumentation nachzuvollziehen;
  • Keine Fähigkeit, eine Teilarbeit im Sinne des Ganzen anzufertigen - soll besonders für den Bereich Programmierung gelten;
Ich konnte diese Erfahrungswerte bisher nicht teilen, wollte aber mal ein Auge darauf haben. Er brachte mich auf seiner schweren Maschine auch wieder ins Hotel und da es nach 22 Uhr war, verschwandich nach einer Dusche auch gleich ins Bett.


11. Tag - Montag, 15. März
So nahm ich heute zum Frühstück gleich den Computer mit hinunter, hatte ich doch an dem Tisch am Fesnter auch gleich noch eine Steckdose entdeckt. So konnte ich schon beim Warten auf das bestellte Essen den Rechner vorbereiten und nachdem ich gegessen hatte, blieb ich einfach sitzen. So konnte ich die anderen Gäste beobachten und gleich wieder einige Daten eingeben.

Siriphorn holte mich um 10 Uhr mit der gelben Mia ab und so fuhren wir mit mir am Steuer gen Norden. Es ging an einigen Kasernen vorbei und wir nutzten eine Nebenstraße. Ich sah die bekannten Falltürme der Fallschirmspringer und Hindernisbahnen. So kamen wir nach knapp 1 Stunde - schon im hügeligen Bereich angekommen - am botanischen Garten an.

Das Moped liesen wir am Parkplatz im Schatten stehen und nach Bezahlung des Eintrittes gingen wir hinauf in die Grünanlagen. Auf kleinen Wegen (knapp 1m) durchquerten wir verschiedenste Grünanlagen von niederen Büschen, Blumen und auch Bäumen. Immer wieder mussten wir den automatischen Bewässerungsanlagen ausweichen oder deren Erfassungsbereich geschickt durch Ausnutzung des Drehbereiches durchqueren. An einigen Stellen hielten wir sitzend inne, um der fantastischen Natur Ehre zu gebieten. Bananen, Orchideen und verschiedenste Tierstimmen mussten in Ruhe betrachtet und gehört werden.

Oben angekommen - es wurde schon unangenehm warm - fanden wir dann die Gewächshäuser. Jedes war so 50 Meter lang und befasste sich mit einem andern Thema. Wasserpflanzen, Büsche, Bäume usw. Am besten fand ich die 3 Häuser für Kakteen, Orchideen und den Dschungel. Es waren alle mir bekannten Kakteen in so großer Anzahl da, dass auch die Schwiegermüttersitze mit Durchmessern von 30 cm als Gruppe vorhanden waren. Der Orchideengarten war schon unbeschreiblich. Ein kleiner Weg führte über Holzbohlen durch das Haus und entlang eines künstlichen Baches blühtem so viele Orchideen in farbenprächtigen Gruppenzusammenstellungen. Meine Mutter würde hier nicht mehr wegkommen. Und der Dschungel wurde durch viele Sprühbereiche wirklich sehr feucht gehalten. Ein Rundgang führte langsam auf gut 5 Meter hinauf, so dass wir Besucher jeden Vegitationsbereich gut betrachten konnten.

Unter den draussen auch vorhandenen Grünanlagen machten wir gemütlich eine Pause und aßen einige kleine Kuchen und tranken viel, da es jetzt schon sehr heiss geworden war. Dann gingen wir den weiten Weg wieder herunter zum Parkplatz, wobei wir auch auf diesem Weg wieder viele Anlagen und auch gerade im Bau befindliche Bereiche sahen. Der Bereich eignete sich hervorragend für einen entspannenden Ganztagesausflug für Botanikbegeisterte. Unten angekommen machten wir uns mit der Mia auf den Rückweg. Kurz vor der Kreuzung zur Hauptstraße nach Norden kauften wir noch frische Erdbeeren und Erdbeersaft ein. Hier draussen - heraus aus den Hügeln - war die Hitze spürbar. Trotz des Fahrtwindes war es schon unangenehm warm.

In Chiangmai angekommen schauten wir bei Boong vorbei und verspeisten zusammen ein paar Beeren. Zurück im Hotel duschten wir erst und spielten in der Lobby UNO, was meiner "Schülerin" immer noch sehr viel Spass machte. Besonders, wenn ich mal wieder viele Karten ziehen musste, oder hoch verlor. Später fuhren wir noch in ein Hotel, wo Siriphorn noch einen Kunden der Hotelreservierung treffen musste. Dann gingen wir zum nahen Nachtmarkt und besuchten Bekannte von Ihr. Hatte doch Ihr voriger Arbeit geber hier gut 3 Monate eine Zweigstelle des Reisebüros gehabt und sie so einige Bekanntschaften gemacht. So aßen wir hier auch, schauten der Tanzvorführung in traditionellen Gewändern und Musik zu und besuchten weitere Freunde von ihr an der Hauptstraße, wo diese einen Verkaufsstand für Schmuck betrieben. Dann lieferte sie mich in meinem Hotel ab und furh heim. Ein kurzer Anruf zeigte, dass auch Sie heil daheim angekommen war und ich schlief ein.


12. Tag - Dienstag, 16. März
Beim Frühstück saß ich wieder gleich mit dem Rechner in der Ecke am Fenster. Dort konnte ich auch immer wieder einen Blick auf den Verkehr draußen auf der Kreuzung werfen und den erwachenden Berufsverkehr beobachten. Vor allem die Pickups mit den Bauarbeitern fielen mir immer wieder auf. Gegen 9 Uhr war ich dann bei Jimmy im Büro und arbeitete heute vorwiegend übersetzungen ins Deutsche ab.

2 Brittinnen, die ich ja schon von dem Ausflug nach Lampang kannte, hatten einen Text im Englischen korregiert und mitgebracht und waren sogar so freundlich, einige weitere Angebote zu überfliegen und die gröbsten Fehler auszumerzen. Mir waren die meist noch nicht aufgefallen, weil ich doch gleich an die deutsche übersetzung dachte und froh war, den Text verstanden zu haben.

Gegen 17 Uhr - Siriphorn hatte dann frei - fuhren wir beide mit dem Moped in den Norden der Stadt um einen Supermarkt zu besuchen. Dieser Markt konnte sich locker mit europäischen Märkten messen, aber teilweise musste ich auch lachen. Gerade bei den Waschmitteln waren die 10 Kg Säcke teilweise bis zu 10 Meter hoch an der Wand in die Regale gestellt. Das sah impossant aus, aber kein Kunde hätte sich dort bedienen können.

Ich jedoch war vorwiegend damit beschäftigt, die Preise für Lebenshaltung und Wohnen zu erfassen. Also all die Gegenstände zu sehen und deren Preise zu erfassen, die ich für eine Lebansführung wie derzeit in Mittenwald bräuchte. Leider hatte ich kein Papier dabei, so daß ich nochmal kommen müsste. Doch schon der erste Eindruck stimmte mich positiv auf ein solches Unterfangen ein. Selbst Haferflocken meiner Art fand ich hier. Diese waren jedoch als einziges Gut teurer als in Deutschland (500gr statt 25 Cent hier grob 80 Cent).

Angeschlossen am Supermarkt besuchten wir anschließend das "MK". Diese Art von Restaurant war mit aus Deutschland bisher nicht bekannt. Wir nahmen uns einen Tisch, wobei hier schon ausgesucht werden konnte, ob man Suppenschüssel oder Grillunterlage haben wollte. Wir hatten einen Suppenkochtopf, der auch gleich mit Wasser gefüllt und beheitzt wurde. Dann hatte Siriphorn einige Dinge bestellt, die nun langsam gebracht wurden. Die Speisen waren noch roh und lagen in kleinen Schälchen. Auch Grünzeug wurde geliefert. So kochte sie nun an unserem kleinen Tisch für uns und ich konnte in Ruhe all die verschiedenen Speisen testen, deren Geschmack ich mit alleine aus den Bildern oder auf dem Markt keinen Reim machen konnte. Als Getränk gönnte ich mir einen Bananenshake und hatte so alsbald auch Octupuss, Pilze und verschiedene andere Köstlichkeiten gegessen.

Zurück zum Hotel übernahm ich wieder die Steuerung des Mopeds durch die Stadt. Wenn die Strecke außerhalb mal freier war, kam ich schon mal auf 60 km/h, aber meist blieb ich im Stadtverkehr knapp über 40. Das war angesichts des Verkehrs und der unzulänglichen Voranzeige der anderen Verkehrsteilnehmer über mögliche Richtungswechsel auch ausreichend. Zurück im Hotel unterhielten wir uns noch über die Möglichkeiten des folgenden Tages, bevor sie heimfuhr und ich mich im Zimmer zur Nachtruhe vorbereitete. Ein abschließender Anruf bestätigte mir ihre Anwesenheit daheim und eine weitere Nachtruhe folgte.


13. Tag - Mittwoch, 17. März
Wie üblich das Frühstück im Hotel schon am Fenster mit dem Rechner eingenommen. Die Notizen betrafen nicht nur diese Geschichte, sondern auch die Kassenbuchführung meiner Urlaubsausgaben und auch Stichworte zu überlegungen oder Fragen an Siriphorn. So ging ich wieder gegen 9 Uhr in Jimmys Büro. Am meisten machten derzeit die Umsortierungen der Reisebeschreibungen Arbeit. Diese sollten jeweils alleine in einem Dokument mit klarem Dateinamen enthalten sein und auf den folgenden Seiten Platz für die englische, deutsche und weitere übersetzungen bieten, so dass wir eine einfachere Kommunikation hätten und durch die übermittlung des Dokumentes klar wäre, um welchen Text es sich drehen sollte. Zudem wurde jetzt ein Verzeichnisbaum für die von Jimmy gemachten Fotos angelegt. Abgesehen von Ordnern für die Orte gab es Unterordner für jede Tempelanlage oder Besonderheiten wie Doi Suithep oder Elefantanhospital, damit auch die Fotos leichter zuzuordnen und wieder zu finden wären.

Am Nachmittag kam dann überraschend der Deutschlehrer von Siriphorn ins Büro, der aufgrund seiner Arbeit in einem anderen Reisebüro hier zu tun hatte. Erst wusste ich ja nicht, wer da hereingekommen war, aber Jimmy stellte mich vor und er wusste sofort bescheid. Das ! konnte dann nur derjenige sein und wir hatten gleich ein nettes Gespräch in Deutsch. Ich würde mich freuen, wenn er nach seinem Kanadaaufenthalt für 2 Wochen bei mir unterkommen würde und ihm gerne die Sehenswürdigkeiten und Lebensbedingungen in meiner Umgebung zeigen. So wollten wir uns gemeinsam mit Siriphorn auch zum Essen treffen, welches ich aufgrund seiner besonderen Neigung sicherleich sehr lustig und interessant finden sollte.

Ab 19 Uhr - Siriphorn hatte heute Spätdienst gehabt - waren wir dann im 5 verschiedenen Hotels in Chiangmai unterwegs. Sie sollte noch die Einnahmen des Tages durch die Hotelbuchungen einzahlen und so erhielt ich gleich wieder mehr Fahrpraxis und lernte noch weitere Hotels kennen. Rydges, Pingporn und Sheraton gehörten zu den Kandidaten und die Straßen und jeweiligen Parkplätze waren völlig unterschiedlich.

Danach saßen wir lange in der Lobby zusammen und spielten auch wieder UNO. Es gab immer wieder Gesprächsstoff, wunderte ich mich doch sehr darüber, dass es den Hotels so schwer fiel, die Gäste aus der Liste - sauberst geschrieben - in Ihrem Computersystem zu finden.


14. Tag - Donnerstag, 18. März
Auch heute wieder das Frühstück mit dem Rechner. Heute jedoch verlies ich das Hotel etwas hungrig und kaufte mir in dem Geschäft vor Jimmy noch eine Flasche Kaba ein. 830 ml für 32 Baht. Diese leerte ich dann bei Jimmy zur Frühstückspause. Wieder drehte sich meine Tätigkeit meist um die Programmierung der Webseiten, doch war ich schon sehr weit und legte jeden Tag einen anderen Schwerpunkt um die Einheitlichkeit der Seiten beizubehalten und die Strukturen einfach zu halten.

Das Mittagessen nahm ich in Begleitung der anwesenden Schülerinnen ein, die bei Jimmy zum Praktikum waren. Auch für die 4 jeweils zu 2. anwesenden Mädchen war es sicherlich eine große Erfahrung eine recht ausführliche Kommunikation in Englisch zu führen. So waren wir zusammen im Restaurant und es war recht lustig. Als dann Jimmy nach seiner Rückkehr hinzu stiess machte ich dann doch den Fehler, eine Chillischote zu KAUEN - mein Mund brannte dann für locker 1 Stunde wie die Hölle. Die einzige Hilfe war ein im Mund zerschmelzender Eiswürfel. Geschmacklich war ich völlig blind geworden: Fleisch, Reis oder Gemüse waren nur brennende Gegenstände im Mund, die ich automatisch kaute und schluckte.

Gegen 14 Uhr lies ich mich von einem Taxi zum Computerplaza an der nördlichen Stadtmauer fahren. Ich wollte mal die Computerpreise sehen und erkunden, welche Möglichkeiten und Tools sich hier kaufen liesen. Es befanden sich hier 3 Gebäude mit jeweils 3-4 Stockwerken, die mit einer quadratischen Innenhalle eine kleine Computerstadt bildeten. Auf dem Balkonen befanden sich jeweils kleine Geschäfte mit knapp 5*5 Meter Raummaß die sich jeweils auf spezielle Angebote eingestellt hatten. So fand ich Kabel, Kommunikation, Einzelteile im Bereich Rechner und Zubehör, Komplettrechner und mobile Computer. Geschäfte mit Angeboten für Handys waren genauso mit dabei wie Anbieter von Spielen oder Musik-CDs.

So kaufte ich einen USB-Connector und zwei kurze Netzwerkkabel, nahm fast jedes Prospekt mit und schaute mit die Laptops genauer an. 2,8 GHz, 256 MB RAM und 40 GB HDD mit Brenner und allen Schnitt stellen für groß 760 Euro war schon verlockend. So hätte ich meinen alten Laptop Siriphorn für ihr Studium überlassen, doch der Stromanschluß und das Wissen über die ünnötigkeit dieses Einkaufs liessen mich zögern.

Zurück ging ich dann nach enormer Wasseraufnahme per Pedes und sah mir so auch mal eine andere Ecke der Stadt etwas gemütlicher an. Hier waren nach den Computern vor allem Autoersatzteile, Bauwerkstoffe und auch Musikintrumente. Hier fand ich für knapp 50 Euro auch das dem Hackbrett ähnlich aussehende und spielbare Instument.

Im Rydges angekommen fragte ich mal wieder wegen der Rückzahlung der nicht nutzbaren Internet kosten nach. Es hatte sich jedoch nichts getan. Bei Boong vorbei war ich dann nach gut 3 Kilometern auch wieder bei Jimmy wo ich erst mal die USB-Verbindung testete. Die Rechner, bzw. das Programm konnte zwar den jeweils anderen Rechner sehen, aber die übertragung klappte nicht. So waren wir weiter auf seine Digitalkamera angewiesen, die als übertragungsmedium ala USB-Stick diente, konnte ich dem W98-Rechner von Jimmy nicht mal meinen USB-Stick 'beibringen'. Diese Variante war recht umständlich, aber so waren immer 2 Versionen unserer Webweise gesichert.

Gegen 17 Uhr war ich wieder im Hotel, duschte und wartete mit dem Computer arbeitend schon in der Lobby. Als Siriphorn dann kam spielten wir wieder UNO und trennten uns erst gegen 22 Uhr. Die Nachtruhe begann für mich erst wieder nach einem Anruf von ihr.


15. Tag - Freitag, 19. März
Von meinem Einkauf im Supermarkt hatte ich mir ja Haferflocken mitgebracht, und nachdem ich mir bei meinem Rückweg von Jimmy gestern auf dem kleinen Markt mit der lauten Musik eine Schüssel und einen Löffel (umgebogener Suppenlöffel) gekauft hatte, frühstückte ich jetzt Haferflocken mit Kaba zu den Nachrichten auf Deutscher Welle. So war ich wenigstens wieder grob informiert, hatte ich doch bei meinen letzten Urlauben jeweils den Beginn eines Krieges erlebt und überlegte schon, welches Land diesmal dafür in Frage kommen sollte.

Bei Jimmy luden wir erst mal die gestern noch fertig gestellten Webseiten auf den Server hoch, und sprachen das weitere Vorgehen ab. Ich hatte eine übersicht aller Webseiten gemacht und dazu in Spalten den Status der übersetzungen mittels eines Hakens angegeben. So hatte er für die Zeit meiner Abwesenheit eine Grundlage für seine Ideen und neue Wünsche.

Mit seinem Moped - auch einer Mia automatik - fuhr ich nochmals zum Rydges, um am Vormittag den IT-Verantwortlichen anzutreffen. Es war nur das Personal da und ich sagte der jungen Dame zu, nochmals für 1-2 Stunden direkt am Rechner einige Tips und Tricks zu zeigen, die sie für die Durchführung ihres Jobs hier brauchen konnte. Gerade die Anbindung von Laptops war schwierig, da der DHCP Server weg war und eine IP-Adresse aus einem kleinen Pool zu verwenden war. Aber bezüglich der Rückzahlung hatte isch weiterhin nichts getan.

Zurück ging ich wieder in dem kleinen Restaurant "Sukuthai" hinter Jimmys Office Essen. Die Wirtin kannte mich schon und wusste, welche Speie ich bevorzugte. So bekam ich meinen Reis mit Schwein, Grünzeug und Wasser für die üblichen 25 Baht (ca. 50 Cent). Am Nachmittag waren unter anderem Holländerinnen im Büro und auch 2 brittische Urlauber. So hatte auch ich immer wieder kleine Unterhaltungen mit den Touristen.

Da die übertragung der wieder fertig gestellten Webseiten mal wieder Probleme bereitete und der Provider am Nachmittag nicht immer eine freie Leitung hatte, hatte ich Siriphorn bei ihrem Anruf schon gebeten mich bei Jimmy abzuholen. Sie hatte gerade eine Pause zwischen den landenden Maschinen und nachdem ich im Hotel den Computer ins Zimmer gebracht und schnell geduscht hatte, fuhr ich uns beide zum Flughafen.
Nach einem Spaziergang im Terminal und einigen Erklärungen ihrerseits, wer dort was arbeiten würde, und wie die Sicherheitsausweise zu lesen sind - verschiedene Berechtigungsstufen von 1 bis 7 - trafen wir auch eine ihrer Freundinnen, die - sofern ich das richtig verstanden hatte - ihr auch von der verfügbaren Stelle bei 'Chiangmai S.B. Holiday' erzählt hatte. Zudem gab sie mir zu verstehen, das der Manager von S.B. mich gerne bei einem Abendessen kennenlernen wollte. Mir sollte es recht sein. Kontakte helfen immer und ich sammle Erfahrung und neue Einsichten in die Lebensart und -weise dieser Menschen hier.
Nachdem ich dann die Zeit während sie am Schalter beschäftigt war, in der Wartehalle, wo auch die Passagiere von den Angehörigen erwartet wurden, und betrachtete das Treiben hier. Auffällige Begrüßungen im familiären und auch im geschäftlichen Sinne lenkten mich so ab, daß ich ihr Auftauchen erst nicht bemerkte. Sie hatte auch einen kleinen Trolli für mich von daheim mitgebracht, welchen ich für die Kurzreise nach Laos nutzen konnte.
Dann fuhren wir auf ihrem Moped (incl. Koffer) weiter in die Stadt. An einer Tankstelle füllten wir den Tank wieder auf, was einen Bezahlung von 50 Baht (1 Euro) bedeutete. Damit konnte sie wieder einige Zeit fahren. Auf dem Weg zum Hotel durchquerten wir die Stadt auf den kleinsten Wegen und hielten unweit des Monumentes der 3 Könige in einem der Kleinrestaurants, die überwiegend von den Einheimischen genutzt wurden. Die Mia mit dem Trolli standen gegenüber und heute gab es Nudelsuppe. Genauso neugierig, wie mich die anderen einheimischen Gäste betrachteten schaute auch ich mich um. Es schmeckte wie üblich vorzüglich, doch liesen sich diese Glasnudeln nur sehr schwer mit den Stäbchen in meinen Mund führen. Einzelne Fleischstückchen konnte ich meist schon recht sicher greifen, aber diese Nudeln waren eine Gefahr für meine Kleidung. So kam mein Mund automatisch immer näher zur Schüssel. Auf dem weiteren Rückweg schauten wir wieder am Nachtmarkt vorbei, wobei mich dieser nicht mehr so interessierte. Hier war zu viel Kommerz und zu viele Touristen.
Zurück im Hotel schickte ich sie gleich weiter, war es doch spät geworden und sie musste ja noch fahren und morgen früh wieder arbeiten.


16. Tag - Samstag, 20. März
Gegen 6 Uhr war ich schon wach, aber nachdem ich die Uhrzeit auf der neben mir auf dem Tischlein liegenden Uhr sah, entschied ich mich für eine weitere gemütliche Runde Schlafens. Nach dem Duschen frühstückte ich auf dem Zimmer meine Leibspeise und sah nebenbei die deutschsprachigen Nachrichten auf DW. Der Weg zu Jimmy verlief wie üblich inmitten der erwachenden und die Straßengeschäfte öffnenden oder aufbauenden Thais in relativ kühler Luft.

Bei Jimmy angekommen stellte ich gleich das Problem vom Vortag wieder richtig. Aus irgendeinem Grund waren alle Datenamen groß geschrieben worden, als diese auf den Server in Karlsruhe kopiert wurden. Somit funktionierten einige Bildanzeigen nicht mehr. Nebenbei kontrollierte ich mein Mailpostfach, sah im Gewinnbriefe-Forum nach und postete meine letzten gefertigten Berichte wieder im Nittaya-Forum. Fast fertig kam auch Jimmy ins Büro und wir konnten gerade die jetzt richtigen Anzeigen der kompletten Webseite nachprüfen.

Bevor er zu seiner heutigen Tour davonfuhr, gab er mir noch eine deutschsprachige Reisebeschreibung aus einem Angebot seines Partners in Düsseldorf und war wieder hinfort. Ich arbeitete mich wie üblich Seite für Seite voran und machte vor allem kosmetische Korrekturen. Gegen 9:30 Uhr war ich nochmal im Rydges und übergab der Angestellten im Office das TCP/IP Buch. Sie solle es die kommenden 6 Tage anlesen und bezüglich Verständnis und Wichtigkeit Anmerkungen machen. Sie war total platt und grüßte mich bis zum Lift. Bald war ich wieder zurück bei Jimmy und schrieb fleissig weiter.

Nebenbei - durch die Unterhaltung mit einer der Mädchen hier, die zum Studium hier praxis sammelten - arbeitet ich dann die am Vortag notierten Preise in meine übersicht ein, und verglich auch einige der Computerpreise mit den wenigen Ergebnissen meiner Internetsuche am Morgen. Die angebotenen Computer hier waren vergleichsweise billig: Desktop so grob zum halben Preis, und Laptops (hier ein 2,6 GHz Model) mit etwa 66% vom morgens gesehenen Preis in München. So hatte ich etwas zum Nachdenken. Ein Vater mit seiner Tochter aus der Tschechei lenkten diesen Morgen etwas von der Arbeit im Reisebüro ab.

Zum Mittagessen war ich wieder in "Sukothai", einem Restaurant direkt um die Ecke bei Jimmy. Mein Essen verlief gemütlich, konnte ich hier doch wunderschön eine Familie (Wirte) und die Besucher ohne besonderes Aufsehen beobachten. Der Rückweg war zwar mit 300 Metern kurz, aber auf der Strecke wurde mir immer wieder die Hitze bewusst, der ich eigendlich ausgesetzt war.

Gegen 19:30 Uhr holte mich Siriphorn vom Hotel ab, und wir fuhren am Nachtmarkt vorbei auf die andere Uferseite. Dort parkten wir am Restaurant am Ufer und spazierten noch zum Ufer, weil wir etwas zu früh waren. Als sich der Lehrer dann per Handy meldete, gingen wir schon mal hinein und suchten einen Platz. Schon während der Getränkebestellung kam er auch schon dazu. Er war nicht unbedingt von der hetero-Fraktion, aber das störrte mich nicht. Viel mehr machte doch die Unterhaltung mit ihm Spass, sprach er doch sehr gut Deutsch.

So wurde dieses Kennenlernen auch zu einer hervorragenden Möglichkeit, etwas mehr hinter die Fasaden von Siriphorns Familie und ihrer Entscheidungen zu blicken. So bestätigte sich dann auch mein Verdacht, das Siriphorn ihr Studium nur nicht fortsetzen wollte oder konnte, weil sie mit ihrem Einkommen einen Großteil zur Finanzierung der Familie beitrug. Sie weinte während der Unterhaltung, aber mir war nicht klar aus welchem Grund das geschah. Aber ob nun eine Scham oder weil Sie mir das nie gesagt hatte, erfuhr ich nicht. Insgesamt erhielt ich aber viele Informationen, die mir bisher nicht so exakt zur Verfügung gestanden hatten. Die Auswahl der dann bestellten Speisen überlies ich Siriphorn und ihrem Lehrer, so dass ich auch heute wieder Besonderheiten zu Essen hatte: Schnecken, Langusten und recht scharfe Zutaten.

Abschließend sollte Siriphorn nach meinem Urlaub wieder mit dem Unterricht fortfahren, und gegen 22 Uhr verabschiedeten wir uns und wir beide fuhren durch den Nachtmarkt hinduch wieder zurück zum Hotel. Nach noch fast einer weiteren Stunde Unterhaltung in der Lobby fuhr Sie dann auch nach Hause.


17. Tag - Sonntag, 21. März
Nachdem Frühstück nahm ich meine Ausrüstung und ging bis zum Büro vom Jimmy, um dort auf die Abholung durch den Busfahrer zu warten. Da ich frühzeitig dort war konnten wir uns noch gut 30 Minuten über die bisherigen Ergebnisse der Webseite und weitere Ideen unterhalten.

Dann ging es los. Der Van war schon mit einem Pärchen besetzt und mit weiteren Stops an verschiedenen Reisebüros ins Chiang Mai wurden gesamt 11 Personen (3 Israelis, 3 Deutsche, 1 Irin, 4 Engländer) eingesammelt. Das Gepäck befand sich größtenteils auf dem Dach und so ging es klimatisiert gen Norden.

An heißen Quellen wurde gestoppt und so strebten alle den kleinen Restaurants zu, um zu Essen. Ich besorgte mir erst eine neue Flasche Wasser und suchte die Quellen, die sich hinter den dicht an dicht gedrängten Verkaufsständen befanden. Es waren 3 Becken, die trotz der Hitze in der Luft noch leicht dampften, obwohl nur auf dem Grund des klaren Wassers Ausströmungsbewegungen mit Sandfontainen zu erkennen waren. Erst konnte ich die Hitze des Wassers nicht einschätzen, aber nachdem ich im 2. Becken Weidenkörbchen mit Hühnereiern entdeckte, war mir klar, das ich hier nicht schwimmen gehen sollte. Es reichte also locker zum kochen der Eier, die von den hier wartenden Frauen auch fleissig verkauft wurden.

In einem der Gasthäuser (offene Bestuhlung unter weitem Dach und die übliche Auswahl an fertigen Speisen hinter kleinen Glasscheiben) fand ich meine Standartspeise: Reis mit Hühnchen sowie scharfen Zutaten. So bgeobachtete ich das Verhalten der anderen Mitfahrer, die sich teilweise sofort nach Verlassen des Busses in den umliegenden Einrichtungen niedergelassen hatten. Es war recht still, und außer unserem Bus konnte ich nur 1 weiteren Bus und wohl 5 Personenwagen als Besucherbringer entdecken.

Weiter mussten wir kurz vor Chiangrai dann halten, weil wir rechts hinten einen Platten hatten. Der Fahrer hielt an einer der Bushaltestellen, wo die Fahrbahn breiter war und die Insassen setzten sich in die Bushaltestelle. Ich war am Grund des Plattens interessiert und beobachtete den Reifen wechsel mit der fertigen Kamera. ALs der Fahrer dann das unter dem Laderaum außen befestigte Ersatzrad loslösen musste, vollendete ich das Lösen der Schrauben des platten Reifens und konnte so den platten Reifen einer genaueren Untersuchung unterziehen. Mein erster Blick fiel auf einige defekte Stellen im zentral liegenden Streifen mit Beschädigungen am Gummi. Als ich aber etwas weiter drehte entdeckte ich den Kopf einer locker 17er Schlüssel großen Schraube, die genau senkrecht im Reifen steckte. Die mussten wir uns wohl bei den Quellen eingefangen haben. So montierte ich das Ersatzrad, während der Fahrer den ausgewechselten Schaden im Kofferaum verstaute und die Reserveradhalterung wieder befestigte. Er zog dann sicherheitshalber die Schrauben selber an (gut!) und nach insgesamt 10 Minuten Wartezeit konnten wir - alle eingestiegen und die wir uns die Hände gewaschen - weiter fahren.

Nach einem weiteren Stop an einer Tankstelle als Möglichkeit, Erfrischungen einzukaufen, erreichten wir gegen 16 Uhr in Chiang Khong das Gasthaus. Auf der Fahrt waren die 3 Israelis unangenehm aufgefallen. Obwohl diese ganz Hinten saßen, hörte ich deren Unterhaltung erheblich lauter, als das Gespräch des Pärchens hinter mir. So stiegen wir alle im Hof aus. Da ich meinen Koffer hinten drin stehen hatte, war ich schnell an der Rezeption, und nach Abgabe meiner Buchungsbestätigung erhielt ich das Zimmer 1 zugeteilt und wurde von der jungen Dame hinter das Haus geführt. Das Zimmer lag im Erdgeschoss, aber mit Gang/Terasse zum Mekong hinunter und Blick nach Laos.

Nachdem ich meine Dinge eingestellt und mich erfrischt hatte, ging ich sofort los in die Stadt. Von der Terasse aus hatte ich links - flussaufwärts - eine große Anlegestelle gesehen. So wollte ich mich für den morgigen Tag orientieren, da ich nicht wusste, wie es denn dann weiter gehen würde. So erreichte ich die Anlegestelle, die als moderne Betonrampe schräg weit runter zum Fluss führte, und so auch Fähren bei jedem Wasserstand das Anlegen ermöglichen sollte. Die Rampe lies zudem eine Ahnung vom Hochstand des Flusses aufkommen. Direkt vor der Rampe befanden sich auch verschiedene Büros, denen ich administrative Tätigkeiten bezüglich der Ein- und Ausreise zuordnete.

Weiter flussaufwärts entdeckte ich dann eine weitere Grenzstelle, die wohl ursprünglicher war, denn hier endete die bis dahin gute Hauptstraße und zweigte eindeutig zu der kleinen Anlegestelle hier ab. Beide anderen Straßen - gerade und links - waren nur noch Staubpisten, die als Zufahrtsstraße zu den hier noch befindlichen Häusern diente. Die Straße allerdings, auf der wir gekommen waren, endete eindeutig am Hafen. Hier war auch noch mehr Leben. Die Passkontrollen waren besetzt und einige Touristen kamen gerade aus Laos herüber.

So ging ich wieder hoch zur Hauptstraße und nahm den gegenüberliegenden Weg, um neben der Hauptstraße wieder Richtung Gasthaus zu kommen. Ich entdeckte weitere Gasthäuser, die zwar etwas abseits lagen, aber dennoch ausreichend sauber waren. Die Preise bewegten sich so ab 60 Baht für das Zimmer aufwärts. Weiter begegnete ich einer Gruppe von Kindern, die mich auch neugierig beobachteten. Ein älteres Mädchen souflierte dem kleineren Jungen Fragen ein, die er auch fleissig an mich weitergab: "What`s your name?" (Wie ist Dein Name?). Ahnend, dass er wohl eine ausführliche Antwort nicht verstehen würde, sagte ich nur "Thomas" und grüßte die Bande höflich. Ich erntete allgemeines Gelächter und er wiederholte seine Frage. So wiederholte ich meine Antwort und deutete auf mich. Das wirkte: "Kuhn Thomas" war die eindeutige Antwort. So erfragte ich auch seinen Namen, den ich aber wieder vergessen hatte, aber mit viel Lachen verabschiedete ich mich.

Dann erreichte ich noch vor meinem Gasthaus wieder die Hauptstraße und folgte dieser weiter fluss abwärts. Es gab viele Geschäfte, vor allem Nahrungsmittel, aber auch Autoteile, Stereoanlagen und Haushaltsgeräte fand ich dort. Zum Tempel hin waren einige Marktstände mit Früchten vorhanden und weiter entdeckte ich eine Nachtbar, eine Schule und wieder gegenüber eines weiteren Tempels eine Polizeistation. So ging ich die gegenüberliegende Straßenseite wieder zurück und machte einige Aufnahmen. Nachdem ich für den folgenden Tag am Markt noch Bananen, Wasser und Kekse für den folgenden Tag eingekauft hatte, ging ich wieder ins Gasthaus zurück. über Lautsprecher wurde die Ortschaft mit Musik und Durchsagen beschallt, was mich eher an Vietnam in Kriegsfilmen erinnerte, und ich diesen Vergleich auch nicht mehr verdrängen konnte.

Zurück duschte ich mich, strich das Jaica auf meine Haut und setzte mich mit Block und Stift oben in der Terasse in das Restaurant, weil es ja bald Abendessen geben sollte. Die 3 Mädchen waren schon da, aber ich wollte ja in Ruhe notieren, damit ich nicht allzuviel vergessen würde und setzte mich an den letzten Tisch um alle Gäste sehen zu können und zudem den Blick nach Laos zu geniessen. Es dämmerte und ich genoss die Ruhe. Diese wurde dann wieder von den 3 Israelis gestört, die sich an einen Tisch setzend wieder viel lauter als notwendig unterhielten. Verstohlene Blicke der anderen schon anwesenden Gäste bestätigte meinen eigenen Eindruck. Dann setzte sich ein deutsches Mädchen nach Rückfrage eines freien Platzes zu mir. Sie war schon seit knapp 1 Jahr unterwegs und jetzt von Australien her nach Vietnam unterwegs. Ihre Freundin war noch in Malaisia krank geworden und so setzte sie die Reise alleine weiter fort. Ein weiterer Bekannter aus Ihrer Busgruppe kam auch hinzu und so hatten wir eine Unterhaltung über die bisherigen Reiseerlebnisse.

Als es dann das Essen gab wurde auch ein Videofilm (DVD) gezeigt. "Minority Report" in Englisch mit thailändischen Untertiteln. Erst wollte ich mit den Beiden nochmal in die Stadt, aber da sie den Film noch zu Ende sehen wollten, verabschiedete ich mich dann doch zu Bett. Ich konnte später noch die Israelis hören, die die Zimmer neben mir hatten und ihre gute Laune pfeifend noch im Zimmer auslebten. Doch trotzdem war ich bald eingeschlafen.


18. Tag - Montag, 22. März
Um 7 Uhr gab es frühstück mit Blick auf Laos und den Mekong. Nachdem ich meine Sachen gepackt hatte und die Zimmerschlüssel abgegeben hatte, warteten schon einige der anderen Gäste und prompt kam der Pickup, um 8 Personen samt Gepäck zur Zollstation zu bringen.

Dort angekommen konnte ich mit meinem Rollköfferchen schnell absitzen und mich an die wartende Reihe vor dem Immigration Office anstellen. Ca. 40 Ausreisende waren hier schon, aber trotzdem dauerte es keine 10 Minuten und schon wurde mein Papier (Vaucher) geprüft und ich in ein kleines Boot (3 Personen) verfrachtet. Das ich ausgerechnet mit einem Deutschen Ehepaar zusammen fuhr, war hier schon ein großer Zufall. Die Fahrt verlief ohne Aufsehen, was es doch früh und der Fluss zog ruhig dahin.

Gleich am Ufer erhielten wir das Formblatt ausgehändigt und an einem Parktisch füllten wir die Erklärung aus. Gleich oberhalb der Anlandung war wiederum das Immigrationoffice und nach den obligatorischen Stempel ging ich den kleinen Weg weiter hinauf, überlegend, wer sich nun jetzt meiner annehmen würde.

Aber auch hier wartete keine 20 Meter weiter eine Frau und suchte gezielt die Touristen raus, die den passenden Vaucher hatten. Keine 5 Minuten später saß ich schon wieder, jetzt am Office des Reisebüros für die Weiterfahrt auf dem Fluss. Hier wurde wieder eine Gruppe zusammen gestellt und per Tuktuk durch das Dorf zum Hafen der Slowboote gebracht. Und schon wieder wurde der Reisepass eingesammelt - jetzt für die hiesige Polizeistation. Viele der anderen Reisenden fragten schon heftig, ob die Ausweise wiederkommen würden, aber es half alles nichts. BEstimmt sammelte Sie ein und trottete hinauf zur Station. Während der Wartezeit beobachtete ich eine Gruppe von Landrovern, die den Seitenaufklebern nach von China nach Malaisia unterwegs waren. Auch eine Unterhaltung mit einem der Teilnehmer war sehr nett.

Während unsere Ausweise zurückkamen, war auch die Autofähre da und nahm jetzt einen Wagen nach dem anderen auf. Es sah alles sehr baufällig aus und sicher hätte ich nicht im Auto diese Fähre genutzt. Auch wir gingen jetzt hinunter zum Ufer und fingen an unser Boot zu suchen. Es sollte die Nummer 6 sein, aber das war nicht so einfach. Aber wenn das Geld ruft, kommen die Geldnehmer schon auf einen zu. Und genau so war es denn auch: Am Boot Nummer 6 warteten einige Laos... und prüften die Anwesenheit der auf ihrer Liste erwarteten Gäste. So bestieg ich das Boot und setzte mich links in die 3 Reihe, wohl wissend, dass es noch eng werden könnte.

So kamen insgesamt ca. 50 Personen zusammen und einige der anfangs zugestiegenden Pärchen mussten sich jetzt auf eine Bank setzen, hatten Sie doch anfangs 2 Reihen genutzt. Die Bank war für 2 junge Personen geeignet, aber schon Personen ab ca. 45 Jahre hatten dort zu zweit ihre Probleme. Und endlich um 10:30 ging es dann los. Mit knatternden Motor legten wir ab, drehten in die Fliesrichtung und strebten unserem Reiseziel entgegen.

Das Boot hatte vorne das Führerhaus und direkt angeschlossen eine geschlossene Kammer für das meiste Gepäck. Weiter befand sich jeweils eine Bank links und rechts an der Bordwand, und nach 15 Bänken war eine freie Fläche freigelassen worden. Dort lag der übliche Teppich zum Sitzen und Essen. Dahinter wiederum eine geschlossene Kabine mit dem Motor, der offen, ohne Dämmung sehr laut knatterte. Am Motorraum eine Toilette und hinter dem Motorraum dann der kleine Wohnbereich der Familie.

Eine junge Frau mit einem wirklich hübschen Gesicht befand sich meist im Gastraum und mahnte die Gäste an, sich nicht auf die seitliche Begrenzung zu setzen. Anfangs war auch mir das nicht so einleuchtend, aber schon nach wenigen Kilometern wurde der Fluss teilweise recht eng und Felsformationen wurden mit nur wenigen Metern Abstand passiert. Die Schlucht war eng genug, um bis zu den angrenzenden Gipfeln Einzelheiten erkennen zu können, mit gemischtem Urwald durchsetzt und still. Ja, außer dem Motor hörten wir nur die anderen wenigen Boote und vor allem die Schnellboote.

Diese Schnellboote - Speedboat - waren für gerade mal 4 Passagiere, schlanker Bootskörper mit einem völlig offenen Motor und der üblichen langen Achse hinten raus. Erst hörten wir ein hohes Summen, sofern sich das von dem eigenen Motorgeräusch unterscheiden lies. Dann - meist wenn das Speedboat um eine Kurve kam - wurde das Summen zu einem ohrenbetäubenden Lärm, der uns - wenn das Boot passiert wurde - sogar zum Zuhalten der Ohren führte. Auch die Insassen der Boote hielten sich meist die Ohren zu. Zudem sah man ihnen an, dass ihre Körper schon von den kleinen Wellen heftig durchgeschüttelt wurden und wohl Mühe hatten mit ihren Helmen überhaupt etwas von der Umgebung warzunehmen.

Am Ufer zeigten sich ab und zu Ortschaften, die aber meist recht gut in den das Ufer säumenden Bäumen einfügten. Der Wasserstand war zudem schon sehr niedrig, was sich immer wieder recht deutlich am Ufer zeigte. Ich schätzte die obere Wasserlinie auf gut 15 Meter über dem aktuellen Wasserstand. So war der dazwischenliegende Bereich meist von blanken abgeschliffenen Felsen und Sandbänken gesäumt. Auf dem Sandbänken wurde fast immer Grünzeug angepflanzt und mit Holzzäunen vor den auch immer wieder am Ufer zu sehenden Rindern geschützt.

Auffällig häufig waren am Ufer auch ganze Gruppen von Goldwäschern zu finden, die ihre Ausrüstung immer etwas vom Wasser wegzogen, wenn unsere Wasserwellen das Ufer erreichten. Viele Kinder spielten am Wasser und Fischer legten ihre Netze aus oder überprüften diese auf gefangene Fische.

Dann hielt das Boot am Ufer und wir mussten aussteigen. Ob es nun ein Gag war, ein Besuch eines Marktes oder andere Gründe hatte wussten wir noch nicht. So stapften wir in einer langen Linie das Ufer durch Sand über über Steine hinweg einem der Bootsleute hinterher. So hatte ich aber auch Gelegenheit, den Goldwäschern sehr genau über die Schulter zu gucken und deren Bewegungsablauf und das Abgiessen des Schüsselrestes in ein vorbereitetes Glas zu betrachten. Wer hier wen mehr anstarrte konnte ich nicht feststellen. Ich und die anderen Gäste oben am Ufer waren diesen Leuten sicher genauso fremd und ungewöhnlich wie wir das wohl sahen.

Durch die überhöhung des Ufers konnten wir jetzt aber auch den Grund für unseren Marsch erkennen. Stromschnellen mit einer nicht gerade leicht zu erkennenden Fahrrinne waren wohl mit Passagieren oder unserem Gewicht zu gefährlich. So raste das Boot hier hindurch und stemmte sich gegen die gefährlichen Seitenströmungen, die gut zu erkennen waren.

Nach insgesamt 20 Minuten Marsch konnten wir wieder zusteigen. Letztlich war ich trotz meiner völlig schweißdurchnässten Kleidung froh um den kleinen Marsch. Denn bis zur Ankunft gegen 18 Uhr hatten wir dann doch sehr viel Zeit zum Sitzen gehabt. Als uns dann bewusst wurde, dass wir unser Ziel erreicht hatten, suchten wir überwiegend erst mal den Ort. Weit oben, schon wieder in den Bäumen - sahen wir Häuser, aber schon allein das Vorhandensein einer Rampe und anderer Boote bestätigten das Ende der heutigen fahrt.

Am Ufer wurden wir auch gleich wieder von einigen Gasthauswerbern angesprochen, und da ja ab hier meine Tour nicht mehr vorgebucht war, hörte ich genau zu. Doch 100 Baht für ein Zimmer ohne und 200 baht mit angeschlossenem Badezimmer. Mir reichte das Zimmer ohne aber dafür hatte ich ein völlig aus Bambus geschaffen Raum mit Moskitonetz erhalten.

Mit den beiden Deutschen hatte ich schon vereinbart, nach einer schnellen Dusche noch die Hauptstraße entlang den Ort zu erkunden. Sie war etwas vorsichtiger, aber beide scheuten sich etwas, diese Tour zu gehen. Das erstaunte mich etwas, zeigte doch schon der Empfang, dass dieser Ort von den Touristen lebte und uns freundlich empfangen hatte. So gingen wir entlang der hauptstraße bis es dunkel war und wir auf dem Rückweg ein Restaurant aufsuchten wo doch schon einige Gäste hatte, damit wir mit höherer Wahrscheinlichkeit frisches Essen serviert bekommen würden.

Die Dorfstraße war nur eine Staubpiste und die Häuser standen zu 80% nur an dieser Straße. Teils wegen der Lage am Hang zu doch schon hohen Hügeln und weil fast jedem Haus ein kleiner Laden oder Verkauf vorgelagert war.Es gab Energie und wir fanden sogar eine Garage voll mit hochaktueller Hifiware. Sonst aber war es sehr ärmlich. Die Kinder rannten meist ohne Schuhe rum bettelten aber nicht und betrachteten uns immer neugierig und auch zurückhaltend.

Nach dem Essen waren wir bald zurück und erreichten gegen 21:30 das gasthaus. Ich unterhielt mich noch einige zeit mit dem Besitzer und machte ihm klar, das die so reichen Ausländer zu Hause aber auch sehr hohe Preise hatten. Er wollte mir fast nicht glauben, sah aber ein, dass verhältnismäig unsere Einkommen und Ausgaben doch recht ähnelten. Er mahnte dann zur Eile. Noch verstand ich nicht warum, aber nachdem ich fast zum Ruhen fertig war - exakt um 22 Uhr - war der Saft weg. Der Generator war also abgeschaltet worden und so erklärte sich die Eile vom Besitzer. So tastete ich mich in absoluter Dunkelheit unter das Netz und schlief ein.
Nur nicht in der Nacht auf die Toilette müssen, so ohne Taschenlampe war mein letzter Gedanke ...


19. Tag - Dienstag, 23. März
Wie zu erwarten weckten mich die vielen Hähne schon vor dem notwendigen Zeitpunkt. So konnte ich mich in Ruhe anziehen und mein Gepäck soweit fertig machen und traf wie verabredet um 6 Uhr den Deutschen. So spazierten wir den gleichen Weg wie am Vorabend durch die Stadt. Diese war gerade am Erwachen und unzählige Kinder gingen zur Schule, meist dabei Ihr Frühstück verzehrend. Wir schauten uns auch einmal die Schulhefte an: Schreiben und Rechnern fanden wir meist nur.

Zudem fanden wir eine alte Schule oder Gemeindezentrum mit dem Aushang der aktuellen Mitglieder und den Morgenmarkt, der überwiegend Grünzeug und Fleisch enthielt. Doch wir waren nicht die ersten Ausländer hier - andere frühstückten hier schon traditionel Suppe. Gegen 7 Uhr waren wir wieder am Hotel zurück. So räumte ich das Zimmer und setzte mich noch zu einem Tee dazu.

Gegen 8:15 war ich am Hafen um den möglichen Abfahrtstermin um 8:30 sicher zu erreichen, auch wenn ich mir nicht sicher war. Aber ich hatte mir vorgenommen, auf dem Boot zu frühstücken, so dass mich die Wartezeit nicht stören würde. Gleich neben unserem Boot von Gestern befand sich das neue Boot, welches also für den heutigen Tag unser Aufenthaltsort sein sollte. Ich stellte keinen Unterschied fest und musste erst mal auf der Liste angeben, welcher Teilnehmer ich den sei. So setzte ich mich wieder auf die gleiche Position wie am Vortag, hatte ich doch so kaum Sonne auszuhalten und der Motorlärm hinten störrte so auch nicht.

Während ich also wartete und gemütlich Bananen und Kekse verspeiste wurde das Boot langsam voller und nach mehrmaliger Zählung von verschiedenen Personen starteten wir um 9:30 Uhr. Wieder ging es in der Schlucht weiter dem Fluss folgend an schmalen steigigen Stellen und auch weiteren Talabschnitten vorbei. Heute jedoch hielt das Boot erstaunlich häufig am Ufer um andere Nutzer zu- oder absteigen zu lassen. Zusteigewillige Passagiere winkten mit einem Hemd oder Pullover dem Boot zu, so dass auch wir Passagiere schon erahnen konnten, wo wir wieder halten würden.

So kamen gut 50 Vögel in Bastkäfigen, ein Schwein und Reissäcke hinzu. Älteren Passagieren wurde beim Zu- und Absteigen geholfen und manchmal konnten wir erst nach dem Ablegen erkennen, wo sich da eine Ortschaft versteckt hatte. Teilweise passierten wir Uferbereiche mit gut 50 Personen, die mit ihren flachen Schüsseln nach dem Gold schürften und andererorts spielten und schwammen viele Kinder im Wasser und liesen sich von der Strömung tragen.

Auch Holzverarbeitung konnte ich ausmachen. Dann waren breite Bereiche des Ufers und Waldes niedergerissen und unzählige Baumstämme lagen dort mehr oder weniger ordentlich herum. Einige Elefanten waren damit beschäftigt, die Bäume auf die vor Anker liegenden Schiffe zu rollen. Auffällig waren heute teilweise heftige Brände an den Hügeln ringsum. Die Flammen schlugen manchmal über die Baumkronen hinweg und trotz des Motors konnten wir teilweise die Brand geräusche hören. Danach hatten wir dann fast 3 Stunden einen ständigen Regen von verbrannten Blättern und der Brandgeruch wurde unser Begleiter während die Sonne nur fahl durch die Rauchwolken schien.

Gegen 17 Uhr kamen wir nach dem Passieren der berühmten Höhle mit unzähligen Buddafiguren in Luang Prabang am Hafen an. Hier lagen auch wieder einige dieser uns jetzt schon sehr vertrauten Schiffe. Und schon bevor wir unser Gepäck aus dem rießigen Haufen herauspicken konnten, wurden uns schon die Offerten von gasthäusern gemacht.

So nahm ich meinen Rolli und stapfte zur Straße hoch und nahm die erste Querstraße vom Fluss weg, um in die ruhigeren Bereiche zu kommen. Direkt vor mir ragte schon der Berg mit den Tempelanlagen heraus und rechts meinte ich schon die Mauer des Palastes zu erahnen, war doch die Straße auf den gesamten Bereich dadurch rechts entlang verschlossen.

So wusste ich schon grob, wo ich mich befand und hörte jetzt aufmerksamer auf die Werbung der Vermieter. 4 Dollar für Einzelzimmer ohne Dusche und 6 Dollar für ein Doppelzimmer. Das hatte ich auch schon am Hafen so vernommen und konnte annehmen, dass es sich um eine annehmbare Größe handeln konnte. So folgte ich der Frau und wollte mir das Zimmer ansehen, hatte ich doch schon in Pakpeng eine Ahnung erhalten, was wir hier so vorfinden konnten. Sie zeigte mir jedoch ein Doppelzimmer und meinte dann, dass die Einzelzimmer belegt waren. So ging Sie auch nicht darauf ein, dass ich als Einzelperson das Zimmer auch nur für 4 Dollar haben wollte. Dann ging ich einfach wieder. So nicht meine Liebe ...

In dem hinter dem Haus entlang führenden Gang begrüsste mich ein Kind sehr freundlich und führte mir seinen kleinen Rollkoffer vor, den er auch hinter sich herzog. So hielt ich und bewunderte seinen Koffer und durfte diesen auch mal nehmen. Ich stellte fest, dass er leer war, steckte schnell 10 Baht hinein und gab ihm diesen auf dem Boden zurollend wieder. Ich war schon um die nächste Ecke, bis ich die fröhlichen Worte der Überraschung vernehmen konnte.

Kaum 50 Meter weiter - wieder auf einer größeren Straße - warb mich schon die nächste Wirtin für Ihr gasthaus an. Sie hatte ein freies Einzelzimmer und so buchte ich ein. Schnell hatte ich geduscht und mich umgezogen, und war schon wieder unterwegs. Ich wollte noch eine erste Erkundung machen und mir ein kleines Lokal für das Abendessen suchen. Die Bewegung tat mir nach dem langen Sitzen auf der Holzbank sehr gut.

So fand ich viele Restaurants in allen Varianten. Wirklich sauber, gut hergerichtet, teilweise sogar richtig gehoben und auch völlig offen, so wie ich es eigendlich mochte. Nicht weit kam ich schon in dem Xiang Tempel und querte diesen. Am Ende der Straße - die kleine Fluss bildete eine Halbinsel auf der die Stadt lag - nahm ich die nächste für meinen Rückweg. Hier fand ich auch eins der kleinen Restaurants: offen, nur 3 Tische und alles sehr familiär.

Doch da tat sich ein kleines Problem auf: Die Speisekarte war zwar teilweise in Englisch abgefasst, aber die Preise! Meine Güte - ich hatte mich vorher nicht über die Währung und den Umtauschkurs informiert. Reis mit Hühnchen 12.000, Kokussupper mit Reis und Hühnchen 15.000. Also fing ich an grob von den Preisen fürs Gastzimmer umzurechnen und nahm erst mal an, genug Bargeld (Baht) zu haben. Vor der Bestellung konnte ich durch Befragung des Wirtes sicherstellen, dass ich auch so bezahlen konnte und bestellte erheblich erleichtert eine Kokusnusssuppe und einen Bananenshake.

Jetzt konnte ich entspannen. Damit war die letzte Hürde - Bezahlung - genommen. So beobachtete ich die ganze Familie bei Ihrem Tun. Der Vater richtete den Shake her, seine Frau kochte in der Küche und die beiden Töchter - so knapp 20 - räumten den kleinen Kleiderverkaufsstand für die Nacht zusammen. Nachdem ich den Shake hatte, ging der Vater mit seiner jüngsten Tochter - knapp über 1 Jahr - an der Hand herum. Vorne an der Straße hatte die Familie einen Verkaufsstand für Eis, Getränke und kleine Speisen und wenn Gäste kamen, wurden diese jetzt auch durch die Töchter bedient. Letzlich fand ich noch das 4. King - wiederrum eine Tochter.

Die Supper schmeckte vorzüglich und die Dunkelheit hatte jetzt die Oberhand gewonnen. Nach der Bezahlung ging ich die Straße weiter richtung Palast und fand dann zwischen Palast und Berg einen Markt. Hier hatte man die Straße vollkommen gesperrt und auf den Bürgersteigen und in der Mitte befanden sich insgesamt 4 Reihen von Verkaufsständen, die sich alle auf dem Boden befanden. Seide, Tücher, Teakholz, Silberschmuck, Kleidung und sonstige einheimische Produkte fand ich auf die knapp 200 Meter Straßenlänge.

So hatte ich zurück alles gesehen und mir hier meine Einkäufe für die Familie daheim vorgenommen. Kaum 5 Minuten später war ich wieder zurück im gasthaus und legte mich schlafen.


20. Tag - Mittwoch, 24. März
Gegen 7 Uhr war ich wach. Lag es nun an der Ungeduld, die hiesige Kultur zu sehen oder an dem schon hörbaren Lärm der Menschen ringsum - ich war nicht böse deswegen. Gerade am frühen Morgen kann man viele Dinge im Alltag der Menschen sehen, die einem Besucher sonst nicht bemerkt.
So habe ich auf dem Weg gleich ein paar Reisebüros gesichtet, habe aber leider aber außer den üblichen Werbeausschreibungen keine Visitenkarten gefunden. Im Kern ging es bei den Angeboten um ähnliche Touren, wie sie auch rund um Chiangmai möglich sind, jedoch die Höhle mit den vielen Buddhas ist hier etwas Besonderes. Die Touren auf dem Mekong mit den Slow- und Speedbooten muss ich wohl nicht erwähnen ...

Erstaunlicherweise ging es selbst hier schon viele Internetcafes was mich aber eher zu der Frage verleitete, WARUM so viele Urlauber sogleich wieder mit der Heimat Kontakt haben müssen oder wollen. Ich nutzte das Internet, um eine (meine) Erzählung meiner Eindrücke evtl. auch gleich live einzustellen, aber nur bei den wöchentlichen Anrufen daheim erfuhr ich die nötigsten Neuigkeiten und meldete mich eben "am Leben" zurück.

Schon auf dem Weg zum Frühstück sah ich weitere Ziele für meine Besichtigung - so golden, wie es durch die grünen Bäume glitzerte, konnte ich es auch nicht übersehen. So frühstückte ich doch zuerst in dem kleinen Open-Air Lokal wo ich von der Familie auch nett begrüßt wurde. Vorwiegend Mixgetränke mit Milch, Yoghurt und einheimischen Früchten nährten mich heute morgen.

Dann begann ich meinen Weg in dem gleich gegenüber liegendem Tempel Xiang arbeitete ich mich bis zum Museum vor. Dort ging es dann die Treppen zum Berg hinauf, wobei ein Obulus zu entrichten war. Im unteren Bereich eher als öffentliches Gelände ausgelegt, waren im oberen Bereich zahlreiche Tempelanlagen angebracht. Ganz oben - zwischen unzähligen Buddhas und religiösen Darstellungen - gab es verschiedene Aussichten auf die Stadt und die Flüsse rundum. Viel Grün und friedlich !

Richtung Flughafen ging es den Berg wieder herunter, wobei hier die Tempelstätten und Wohnbereiche fast bis runter an Straße reichten. Hier wollte ich noch 2 bekannte Tempelanlagen ansehen und entdeckte im ersten Bereich eine Aufklärungsunterricht zur Verhütung von Krankheiten und AIDS, dem ich - obwohl nichts verstehend - lange Zeit lauschte. Allein an den gezeigten Bildern konnte ich die ungefähre Thematik entnehmen. Ich hielt mich zwar gut 10 Meter im Hintergrund, aber dennoch wurde ich von der Leiterin auf eine ruhige und irgendwie wohlwollende Art kurz begrüßt. Ich grüßte zurück, blieb aber im Hintergrund, da ich genug Ruhezeit hatte und weiter die Gegen erkunden wollte.

Als ich dann in einer Wechselstube etwas KIB eintauschen wollte, sah ich einen Hinweis - bzw. die Suche nach Hilfe bei Computern. Neugierig geworden suchte ich nach dem "Language-Project" und fand dieses in der Nähe des Marktes. Nach einigen Erklärungen und einer "Wiedererkennungsmarke" für meine Schuhe im Erdgeschoß wagte ich mich ins obere Stockwerk. Vorsichtig spähte ich in die Zimmer, um eine Person zu finden, mit der irgendwie eine Kommunikation möglich sein sollte. Meine vorsichtigen Bewegungen wurden aber richtig gedeutet und schon wurde die Dame, die hier das Projekt leitete, auf mich aufmerksam. So erzählte ich ihr von dem Aushang und das ich trotz meines Urlaubes sicher etwas Zeit zur Verfügung stellen könne. Den mir dann vorgelegten Laptop konnte ich zwar nicht reparieren, doch reichten die Erkenntnisse für eine Fehlereingrenzung aus.

Auf dem Rückweg nahm ich den Weg entlang dem Nebenfluß und schaute den Kindern bei ihrem Bad zu und beobachtete einige Frauen bei der Wäsche am Fluss. Erstaunlicherweise war auch hier bei der Arbeit immer ein Frohsinn zu verspüren, ein stetiges Lächeln. Auch weiter bei einigen "Produzenten" der Raisbrote oder Kindern, die Backwaren unwahrscheinlich geschickt in Tüten verpackten, war trotzdem eine Fröhlichkeit zu verspüren die besonders, wenn sie bemerkten, dass ich ihnen allen gemütlich und interessiert bei der Fertigung zusah, offene und nicht befremdende Züge annahm.

Weiter den Weg entlang gab es einen erstaunlich gut angelegten Bürgersteig, der jetzt langsam links herumg - der Flussbiegung folgend - etwas nach oben. Eine großer herabgefallener Palmwedel blockierte den Fußweg und normalerweise würden Fußgänger wohl einfach darüber steigen, aber ich machte mir die wenige Mühe den Wedel in das zu dem Palmen gehörende Grün zu werfen. Das jedoch wurde von einem jungem Mönch beobachtet, der gerade oben im Kloster seine Dusche nahm und mich ansprach. Ich hätte einen Blick für die Welt und würde nicht blind hindurchgehen und er würde mich gerne ins Kloster einladen, um sich mit mir zu unterhalten.

Ich fühlte mich ertappt - nicht beschämt - ging aber auf seine Einladung ein und umrundete das Kloster bis zum Eingang. Kurze Zeit später kam er um die Ecke und wir querten das Areal im Gespräch über Herkunft und Eindrücke der Kulturen. Sein Bruder und er waren der Stolz der Familie, die hier Lernen durften und er auch erstaunlich gut Englisch sprach. Im Tempel wurden heute die Ziegel für das neue Gebäude hergestellt, was in der Gemeinschaft schon fast an Fliesbandarbeit erinnerte, jedoch sehr effektiv war.

Das Abendgebet rückte näher und so lud er - viele andere auch - mich einfach zur Teilnahme ein. So war ich schließlich inmitten von gut 60 Mönchen und Schülern und beobachtete zuerst die teils umständliche Einrichtung in die Sitzposition mit dem Bedecken der Füße und anschließend lauschte ich dem fast 30 Minuten dauernden Singsang mit ihren dazugehörenden Bewegungen. Einige konnten die Texte auswendig, andere jedoch lasen immer wieder Passagen im Buch nach. Nach dem Gebet verabschiedeten wir uns, doch ich hoffe selber, ihn und die Schule wieder besuchen zu können. Ich will einfach wissen, was aus vielen geworden ist.

Zurück Richtung meines Hotels betrat ich wieder das kleine Restaurant um dort Kokussuppe mit Hühnchen zu geniessen. Weiter enterte ich wieder die "Shopping-Zone" am Palast und machte meine Einkäufe. Ein Deckchen für einen Tisch mit laotischen Zeichen und Symbolen und 2 Stoffen in blauen und roten Tönen incl. goldfarbenen Mustern wechselten nach langen Verhandlungen und Begutachtungen (ca. 1,5 h) den Besitzer. Der Preis war mir weniger wichtig, als wiederum die Beobachtung der Verhandlungen, Tätigkeiten und Gespräche ringsherum. Alleine die Kontakte mit den Leuten hier, das Lachen waren meine Freude am Einkauf. So verließ ich die Zone erst nach fast 3 Stunden und war einfach gelöst, als ich wieder zu Bett ging.


21. Tag - Donnerstag, 25. März
Wegen der bevorstehenden Rückreise war ich etwas früher wach und packte so nach meiner morgendlichen Dusche alles zusammen. So verlies ich das Hotel gleich mit dem kleinen Rolli und ging wieder in das kleine Restaurant zum Frühstück.

Als ich dann los ging - ich wollte den Weg zum Flughafen zu Fuß machen und dabei weiter etwas sehen - kam der Wirt mit seinem Moped und brachte mich erst in ein Reisebüro. Dort übersetzte ihm dann der Besitzer das ich schon ein Tiket hatte und einfach nur zum Flughafen wollte. So brachte er mich dann dorthin. Auf dem Weg ging es über eine alte Eisenbahnbrücke, die jetzt für den normalen kleinen Verkehr genutzt wurde. Und das ist auch so gemeint, denn mehr als ein Tuktuk passte nicht auf die sehr enge Fahrbahn. Die Fahrzeuge mussten weiter nördlich die große Brücke nehmen.

Der Flughafen war ähnlich klein wie auf Koh Samui: eine Lande- Startbahn und ein Abfertigungshaus. Zumindest gegenüber befand sich noch ein Komplex mit Restaurant. Um dann die Abfertigung zu errreichen mussten Ausländer 10 Dollar Gebühr zahlen. So saß ich dann mit Blick auf das Flugfeld in der Halle, die keinerlei Anhaltspunkte für Aufrufe oder Gates enthielt.

Es waren doch knapp 50 Fluggäste anwesend und aus den wenigen Gesprächen konnte zumindest die Ankunft von 3 verschiedenen Maschinen erkennen, wenn die Zielangaben stimmten. Bis ich dann zum 'entern' meiner Maschine nach Chiangmai aufgerufen wurde, waren insgesamt 4 Maschinen gelandet und drängten sich regelrecht auf dem Flugfeld. Zu Fuß ging es zur Propellermaschine, wobei wir nochmal in den Genuß der Hitze kamen. Der Start und der Flug verliefen ohne Besonderheiten. Doch eine Propellermaschine ist um einiges Lauter ...

Nach der Landung in Chiangmai gab es erst einmal ausgiebige Unterhaltung mit Siriphorn und ihren Kollegen(innen). Mit einem Taxi - der Fahrer bot mir sogleich seine Wäscherei für die Reinigung meiner Kleidung an und später sogar noch Mädchen - für ich wieder ins Bourawong wo ich gleich alles umpackte, duschte und die Wäsche abgab.

Nach einer Runde bis zu Boong arbeiteten wir etwas an ihrer Webseite als Visitenkarte. Dort holte mich Siriphorn dann ab und so gingen wir zusammen mit einer ihrer Kolleginnen sowie deren Mutter zum Essen im Osten der Stadtmauer. Es handelte sich um eine Selbstbedienungs- und Selbstkoch- Variante. Wir orderten einen Kochtopf mit Wasser, das zum kochen gebracht wurde und gingen mit unseren Tabletts am Buffet zum auswählen und mitnehmen der von uns ausgesuchten Rohmaterialien. Und da ich ja inzwischen beim Essen sehr mutig wurde, lag letztendlich fast alles irgendwo auf unserem Tisch.

Während einer sehr lustigen Unterhaltung aßen wir gut 2 Stunden bei angenehmer Temperatur inmitten gut 300 anderer Gäste und holten immer wieder neue Speisen nach. Die Zufuhr von Getränken durchdie Bedienung war auch lückenlos und äußerst Freundlich. Nach dem Essen waren wir noch im Großmarkt im Norden und wurden dann leider von der Polizei aufgehalten. Ohne Helm kostete uns das je 100 Baht und einige Bemerkungen. Er hatte ja recht ...

Wieder im Hotel angekommen schickte ich sie gleich weiter nach Hause. Wir hatten ja viel Zeit miteinander verbracht und ich mochte es nicht, wenn sie so spät noch auf der Straße unterwegs war. Ich konnte wieder mit dem Gedanken an Ausschlafen zu Bett gehen und ward trotz Hitze bald wieder eingeschlafen, nicht ohne vorher nochd en Anruf ihrer Ankunft daheim entgegen genommen zu haben.


22. Tag - Freitag, 26. März
- noch zu fertigen ! -
Frühstück im Zimmer, dann zu Jimmy und weiter Texte bearbeitet, dann Fahrt Richtung DoiSuthep, um für eine Nachmittagsführung den Weg zu erkunden; zurück am unteren tempel dann Ameiseneier und Heuschrecken probiert; Mittagessen und gleich anschließend Abholung der Neuseeländer zur Fahrt Doi Suthep mit Stop am Doi ?; dann führte ich die Zwei Urlauber auf dem alten Weg des heiligen Elefanten hoch zum Doi Suthep, wo aber nach 40 Minuten Urlwald an der Zwischenstation Jimmy schon wieder mit dem Auto bereitstand und die Daten zur dortigen Tempelanlage erläuterte, anschließend Besuch von Doi Suthep, wobei mir die jetzt vielen Digitalphotografen negativ aufgefallen sind - zu viel Komerz in der Anlage; Nachmittag mit Siriphorn im Park, kleine Hunde, Vorbereitungen für Sonkran Festival; dann Essen im Nudelrestaurant; Absprachen für den Ausflug nach Krabi und Festlegung des groben Ablaufes;



23. Tag - Samstag, 27. März
- noch zu fertigen ! -
Frühstück im Zimmer, zu Jimmy und ohne Gepäck Fotos sowie Wäsche holen, dann Sortierung seiner Dokumente bezüglich Angebote, Aufbereitung und Anfertigen einiger Notizen und Ideen zu weiteren Angeboten;
Dann Ausflug zum Rydges mit Siriphorn, dort aber keine Neuigkeiten; Zum Flughafen und alleine Tanken und zu Boong, Ticket Rückflug und Automiete Anfrage; weiter zu Jimmy, aber auch dort keine Veränderung, so gegen 19 Uhr bei Budget und Tiger, anschließend Siriphorn abgeholt, auf Weg zum Hotel Jimmy wegen Fahrt am Frühen morgen gefragt, und Siriphorn heim - packen;


24. Tag - Sonntag, 28. März
- noch zu fertigen ! -
Gegen 7:30 bei Jimmy - er auch da; auf dem Weg noch Frühstück, dann Tiger übernommen; Proberunden auf Parkplatz, dann zum Hotel Sachen geholt und weiter zu Siriphorn - sofort gefunden, Familie Abschied, Möbelwagen; Autobahnähnlich nach Lampang und Elefantendung Stop, weiter - ging zügig, in Nationalpark - dort im 2. Anlauf Schwimmen ausruhen, und erstmal auf der rechten Spur weitergefahren; weiter gegen 18 Uhr in Sukuthai und noch Spaziergang Essen, Süsses; noch etwa 1 Stunde Deutsch lesen; Nachtruhe Hotelzimmer, Sitzecke, Kühlschrank, Fernseher; Bad;


25. Tag - Montag, 29. März
- noch zu fertigen ! -
Frühstück doppelt Amerikanisch und einfach Thai - satt; dann Besichtigung der auffälligsten Tempelbauten / Ruinen - sehr warm; gegen 11 Uhr weiter Richtung Ayutthaya auf 101 und 1 mit einigen kleinen Stopps, Silbertempel, Rückruf bei Mutter, 2 Anrufe derweil von Ihren Eltern; in ? in die Stadt geraten und wieder umgedreht, da nur Zeitverschwendung und viel zu dichter Verkehr - da hatte ich dann dch immer wieder Probleme mit der Gangschaltung, die sich ja links befindet; Wieder auf der 1 gegen 17 Uhr in Ayutthaya und erstes Hotel voll; nach Dusche Spaziergang zum Bahnhof, wo gerade ein Zug nach Chiang Mai erwartet wurde; zurück noch Drunkjoghurt gekauft und ins Hotel - schlafen;


26. Tag - Dienstag, 30. März
- noch zu fertigen ! -
Aufgestanden kurz nach 6 Uhr und Frühstück im Hotel, gegen 7:30 Start über die Brücke ins Zentrum und sofort die Ruinen gefunden; Besichtigung und just öffnung des Tempels; zum Auto hin noch eine Rießenorange und Weiterfahrt zum Wat Chai..... mit Besichtigung dort; wunderschöne, erhaltene und teilweise nur Reste von Tempelanlagen; dann weiter nach Süden zum Palast und dort Besichtigung (nach Vergessen Foto) für gut 2 Stunden; Soldaten hatten G3; Chinesische und Europäischer Pavilon (der war Saukalt); Deutsche Urlauber mit Führerin in Deutsch gefunden; Weiterfahrt jetzt im immer stärker werdenen Verkehr auf der 1, 32, um Bangkok herum, aber erst so nach 100 km Distanz wieder weniger Verkehr; Bei Cha Am trennung von Ufer und Fernstraße, sehr schlechte Straße - wir machten Bocksprünge; sonst aber immer so um die 120 km/h, außer kurzes Rennen mit anderem Tiger bis auf 160 km/h hinauf - knapp 1 Kilometer; es wurde Dunkel bis nach nach Thani und auch immer wieder Schatten wegen großer Gewitterwolken; Wechsel auf andere Landesseite mit sehr guter Straße; vorher kurz verfahren; Finden vom Hotel wegen der vielen Lichter und Werbung nicht leicht, aber im 1. Anlauf gegen 21:15 Uhr nach etwas über 850 km;


27. Tag - Mittwoch, 31. März
- noch zu fertigen ! -
Frühstück gegen 7:30 Uhr im "Ao Nang Paradise Resort", wenige Tische und Urlauber, Spaziergang entlang der Hauptstrasse durch den Ort vorbei am Ufer bis zur 2 Kurve, mit vielen Gesprächen mit Bootsführern, zurück Kaba im 7-11; dann fertig gemacht für Bootstour und auf den Weg dorthin noch 6 Liter Wasser; dann Fahrt hinaus zur 1 Insel (Koh Poda), kurzer Spaziergang am Ufer und schwimmen; dann weiter um die Hühnerinsel (Koh Kai) zu Fischfütterung und schwimmen zwischen den Gelb getreiften Fischen (auch Siriphorn mit Rettungsweste); weiter zu Verbindungsstrand und dort zu Fuß von einer zur anderen Insel gegangen mit vielen Aufenthalten und sehr warmes Wasser, Sand grob Korallen; weiter an Raily vorbei mit Blick auf wunderschöne Strände, Hotels und Felsformationen; zurück im Hotel erst mal Sand und Salzwasser abduschen und sich von der Hitze erholen; gegen 4 Uhr dann nach Krabi, dort erst zum neuen Fährhafen und Gespräch mit Reisebüro; Rückweg angefangen auf rechter Seite - upps; weiter in der Stadt denn 2 weitere Hotels (Vientong und City) danach noch auf dem Markt dort, zurück nach Krabi noch Halt an Markt am Nordende der Stadt mit kurzen Wurfpfeilspiel; und weiter Halt in der Stadt und Besichtigung der nördlichen Stadt incl. EInkauf von 6 Filmen und Besuch der 2 und 3 Linie hinter der Straße (Beleidigung von Siriphorn?); zuletzt nochmal 7-11 für Milch und zurück im Hotel Duschen und Schlafen;


28. Tag - Donnerstag, 1. April
- noch zu fertigen ! -
Gegen 7:30 aus den Betten und Frühstück im "Ao Nang Paradise Resort"; dann im Zimmer verblieben wegen zu viel Sonne am Vortag leichten Sonnenbrand, Sortieren der Unterlagen, langes Lesen mit SIriphorn in Deutsch, sowie Ausflug gegen 15 Uhr zum Meer zum Schwimmen; anschließend Duschen und Beginn der Hotelrunde, wobei wir 10 Hotels besuchten und teilweise recht intensiv besichtigten; auf dem Rückweg noch Essen und gegen 23 Uhr im Bett;


29. Tag - Freitag, 2. April
- noch zu fertigen ! -
6:30 aufstehen und Frühstück im "Ao Nang Paradise Resort", um 8:30 wurden wir abgeholt und am Sammelpunkt (knapp 3 Minuten weiter) kamen noch 2 Mütter mit jeweils einem Kind hinzu, nach Fahrtbeginn knapp 1 Minute später zurück weil weitere Person mit Boot von Railay kommt, dann um 9:05 los und Ankunft um 9:55, Zeit zum Unziehen, Getränke und Verstauen der für das Paddeln nicht benötigten Utensilien, dann im 2er Kajak einen Fluss inmitten Mangroven hinauf durch einen Tunnel per Wasser hindurch und anschließend Besichtigung einer Grotte mit Bildern (sollen ca. 3000 Jahre alt sein); zurück wieder mit den Booten; nach Gesamt 2 h wieder an der Basis und ca. 1 h Zeit für Mittagessen (etwas überteuert dort mit Preisen ab 60 Baht); dann weiter ca. 40 Minuten zum Schwimmen; wunderschöner Bach inmitten von Bäumen und Felsen im Waldschatten, viele Einheimische dort, wunderbare Erholung; nach Beendigung und Rückfahrt dann gegen 15:15 wieder im Hotel;


30. Tag - Samstag, 3. April
- noch zu fertigen ! -
Nach dem wieder recht üppigen Frühstück das große Gepäck im Auto belassen und mit kleiner ! Ausstattung zum Strand und per Boot nach Railway. Dort dann ins ? und gleich eine Runde auf der Insel, hinter dem Hotel ein Railay "Railay Bay Resort & Spa"


31. Tag - Sonntag, 4. April
- noch zu fertigen ! -
Nach dem Frühstück zum Stand und per Boot wieder nach Anang und per Pedes zum Hotel, Duschen;
Ausflug an die Waldanlage mit dem Fluß , Schwimmen und erholen,
Abendessen mit Managerin des "Ao Nang Paradise Resort" in Anang bei Spezialitäten des Ortes,


32. Tag - Montag, 5. April
- noch zu fertigen ! -
Früh Morgens von Ao Anang los Richtung Ko Lanta. Längerer Aufenthalt bei Firma für die Krabikarte und Koh Phi Phi Karten mit Kontaktaufnahme. Bis zur 1. Fähre gute Straßen und angenehmer Verkehr, aber schon die Straße Richtung Ko Lanta zeigte die Dimensionen - es geht Richtung nichts. 2 Fähren mit jeweils ca. 10 Fahrzeugen Fassungsvermögen an 2 getrennten übergängen über eine Zwischeninsel.
Dort dann Abfahren der Hotels und weitere Verträge. Von hinter Sandpisten liegenden Bungalowanlagen auch unter einer Deutschen Führung bis hin zu schon fast perfekt an kleine französische Dörfer erinnernde Anlagen an der noch Teer straße, die nach weiteren 2 Kilometern in eine fast nicht mehr befahrbahre Sand- und Geröllpiste überging - gut, dass ich den Tiger hatte. Hier aber dann die Hotelbesichtigung gegen 14:30 abgebrochen.
An Krabi vorbei wieder weiter auf der 4 und 41 - Querverbindung zum Golf von Thailand - und weiter nach Norden. Ankunft in Cha Am gegen Mitternacht und kleines Hotel direkt am Stand.


33. Tag - Dienstag, 6. April
- noch zu fertigen ! -
Wegen dem Lärm am Hotel schon um 6:30 Wach. Somit halt geduscht und gepackt und zur Tante gefahren. Dort lange Unterhaltung bei frischen Hühnchen und Klabreis. Beobachtung braten der Sau, immer wieder Anhalter für Einkäufe, kleine junge Hunde. Dann nach Petcha Buri und dort Besichtigung des Bergpalastes. Hinauf Bahn, viele Affen sogar schwimmend, schöne Anlage, runter per Pedes und Markt mit Testen von vielen mir bisher immer noch unbekannt gewesenen Früchten und Speisen. Rückfahrt kleiner Fehler, dann aber im Hotel erholt und am Abend mit Tante und Onkel etwa 125 km Richtung Bangkok zu weiterm Onkel und dort im Haus der Familie Unterhaltung und frische Schrimps, Rückfahrt gegen Mitternacht beendet.


34. Tag - Mittwoch, 7. April
- noch zu fertigen ! -
Ohne Wecker um 6:30 Wach und nach Dusche und Packen um kurz nach 7 Uhr bei Ihrer Tante am Geschäft und nach kurzer Verabschiedung los. Erstes Tanken auf der noch recht leeren Autobahn nähe Ratcha Buri. Dann aber an Bangkok vorbei auf der 321 über Suphan Buri, Chai Bat und Nathon Sawan nach Kamphaeng Phet und dort weiter über Tak nach Lampang. Hier 2. Tanken und gegen 16 Uhr in Chiang Mai. 870 km
Bei Jimmy Geschenke abgegeben, im Hotel Koffer entladen und Duschen, dann bei Siriphorn Koffer entladen und weiter zum Flughafen und die Unterlagen der Hotels abgeliefert und dann nach Volltanken das Auto nach 4.008 km abgegeben. Danach noch im Airport Plaza Essen und Computertastatur beschafft. Fotoabgabe von 6 fertigen Filmen, und Siriphorn bei Internetcafe gelassen und per Pedes bei Jimmy vorbei und nach Beschaffung von Kaba für das Frühstück ins Hotel und zu Bett.


35. Tag - Donnerstag, 8. April
- noch zu fertigen ! -
Hoffnung auf langes Ausschlafen gegen 6:30 Uhr aufgegeben, aufgestanden und gefrühstückt.
Gespräch mit Boong und auch Russel getroffen; Kurz in Jimmys Office vorbei geschaut, aber nur Schülerin anwesend; Nachmittag Essen mit Kolleginen vom Flughafen mit mitgebrachten Hühnchen sowie Melonenshake und Eis.
Nach Abholung der Fotos nochin der Lobby die Fotos angesehen, wobei eine sehr neugierige alte Dame aus Neuseeland mitschaute.


36. Tag - Freitag, 9. April
- noch zu fertigen ! -
Siriphorn sollte mich gegen 7:30 abholen, rief aber schon um 7:05 von der Hotellobby aus im Zimer an. Gut dass ich schon geduscht hatte und mich nur noch anziehen und hinuntergehen musste. So starteten wir, sie hinten auf dem Sozius und ich mit Helm am Steuer Richtung Lampang. Noch in Chiang Mai Handicraftgegend tankten wir voll, was immer einen Einsatz von knapp 1 Euro bedeutete. Dann ging es auf die lange Strecke nach Lampang. Bis Lampuhn bedeutet das Superhighway ohne Besonderheiten. Arbeiter, die von der Fabrik kommen und viele Fahrzeuge mit Lebensmitteln oder anderen Ladungen, die immer an der Grenze der Belastbarkeit der Fahrzeuge geladen waren. Der Morgen war nach den Gewittern vom Vortag noch richtig angnehm Kühl und in die Hügel hinein wurde das Fahren dann abwechslungsreicher. So überholte ich bei jetzt zwangsläufig reduzierter Geschwindigkeit die am Berg fast kriechenden LKW und überquerten schließlich den Pass, der mit den vielen Geisterhäuschen für die Toten fast eine kleine Stadt darstellte. Nach fast genau 1 Stunde erreichten wir dann das Elefantenausbildungszentrum und die Elefantendungpapier Herstellung. Zufällig erwartete der Manager auch 2 Fernsehteams, so dass wir beide uns einfach anschlossen und so die gesamte Produktion aufnehmen konnten. Das Bemerkenswerteste war jedoch, dass das Team vom BR (Bayrischen Rundfunk), das für Galileo die Aufnahmen machte, mich kannte. Der Mann hinter der Kamera hätte im Februar evtl. die Aufnahmen bei mir daheim machen sollen. So klein ist die Welt. Während der Aufnahmen vom Manager persönlich gingen Siriphorn und ich dann zur Vorstellung und besuchten vorher noch einen 6-Monate altes Elefantenbaby und fütterten Mutter und Kind reichlich mit Bananen. Eine Geschälte für die Kleine und eine Staude für die Mutter. Die Kleine genoss die Streicheleinheiten und ich durfte wieder heftige Stöße hinnehmen, als ich mit dem kleinen Elefanten "Drücken" spielte. Auf freier Fläche hätte ich wohl gegen das Gewicht verloren, aber so konnte ich mich immer an den Balken des Zaunes abstützen. Die Vorführung der Elefantenausbildung war wieder sehenswert. Teamarbeit an den Baumstämmen, Musikspielen und Fertigkeiten ala Aportieren wurden immer mit einem Knicks Richtung der Zuschauer beendet und machten die grauen Rießen zu liebenswerten Geschöpfen mit hochgeistigen und gefühlsmäßigen Fähigkeiten. Nach der Vorstellung erhielten Mutter und Kind nochmal eine Ration Bananen und wir gingen wieder zur Elefantendungpapierherstellung. Dort erhielt ich einen Satz Erzeugnisse und wir machten noch etwas bei der Herstellung mit. Formen eines 350 gr Balles aus Rohmasse, Auflösen der Rohmasse im Wasser für das Sieb und HErausholen des Siebes mit den dann gesetzten Dunganteilen aus dem Wasser.
Gegen 12 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg nach Chiang Mai. Unterwegs streiften wir noch eine Gewitterwolke, die uns mit etwas Regen eindeckte, aber die Bewölkung erwies sich als Vorteil, das es noch kühler war. Auf Lampuhn zu wurde es dann richtig heiss. So fuhren wir von Süden nach Chiang Mai und so konnte ich noch die Fabrik sehen, wo Siriphorns Mutter bei einer Firma für Taucheranzüge arbeitete.
Dann hielten wir noch an einem Markt, kaufen Hühnchen für daheim und ich probierte noch eine Waffel, die mich vom Geschmack her sehr start an Kaiserschmarrn erinnerte. Daheim bei Ihren Eltern aßen wir zusammen und erhielten abschließend noch ein Eis mit süßen Reis im Brötchen. Gewöhnungsbedürftig, aber praktisch. Weiter unterhielten wir uns über die nächsten Tage und Unternehmungen. Nach einem Anruf von "Orange" machten wir uns auf den Weg in die Stadt um die noch offene Summe aus der Rechnung vom vergangenen Oktober zu begleichen und den ärger zu beenden. Ich war sicher, das Geld von der betreffenden zuständigen Person wieder zu erhalten, hatte ich doch deren Domain in Händen. Dann holten wir noch eine weitere Batterie für Ihr Händy und eine neue Nummer, und besuchten noch Ihre Kolleginen am Flughafen.
Zurück im Hotel hatten wir noch ein langes Gespräch über Ihr Studium und die Art und Weise, wie ich das unterstützen wollte und was Sie dafür an Belegen und Buchhaltung abzuliefern hatte.
Wir stellten noch eine Grobkalkulation für ein Reisebüro zusammen, weil mich die Einkommensverhältnisse und Preise eines solchen Unternehmens hier zwangsläufig interessierten, programmierte ich doch für 2 Unternehmen die Webseiten.
Gegen 21 Uhr fuhr Sie dann nach Hause und ich war anschließend sofort im Bett, war ich doch von der vielen Sonne und der langen Fahrt sehr Müde.


37. Tag - Samstag, 10. April
- noch zu fertigen ! -
Trotz dem Wissen, ausschlafen zu können, war ich vor 7 Uhr schon wieder wach. Die Vögel im Nachbargrundstück, der Verkehr - es lässt sich einfach nicht ignorieren. Anfertigen von Notizen am Computer, Frühstück und DW, Abholung gegen 9 Uhr, bei Ihrem Zuhause, dann auf der Ladefläche eines Pickups zum Markt südlich von CM, Markt gab es alles bis hin zu Büffeln, Kleidung für Oma gekauft, Kokusnuss, Waffeln, Rückfahrt etwas feuschter, dann daheim Fotos und Computerseiten gezeigt, Hunde gespielt, Abholung Mutter bei Diving, etwas Unterhaltung mit Manager und Tanzen, Rückweg nochmal nass und Markt für Esseneinkaufen, Kochen daheim, gemeinsames Essen, Fotos und Computer für Mutter, alleine mit Roller zurück;


38. Tag - Sonntag, 11. April
- noch zu fertigen ! -
Ein gemütlicher Morgen, begonnen mit einem Bananenfrühstück und Aufarbeitung der Unterlagen und erste Aussortierungen der Unterlagen, um die Rückreise nicht so teuer (Zusatzgepäck) werden zu lassen. Dann bei Jimmy Exemplare der besuchten Hotels abgegeben und im Rydges ersthaft wegen meiner Rückzahlung Internetzugang nachgehakt, dann raus zu Siriphorn,
nach gemütlichen Unterhaltungen dann zu ihrem Vater den Pickup holen und mit insgesamt 9 Personen (2 Kinder und 1 Opa) nach Norden zum Wasserfall Mae Sa nähe der botanischen Gärten, dort dann erholsame Kühle im Schatten und dank des Wassers, viele Wasserschlachten auch mit anderen Kindern, Rückweg dann durch dir Stadt und viele Wasserüberfälle, teilweise kein Durchkommen mehr, die Familie auf der Ladefläche total nass zurück, dann Einkauf für Essen auf dem Markt, Hunde gefüttert und zurück im Hotel nochmal 2 Tage aus dem Buch "Doppelt geküsst hält besser" gelesen,


39. Tag - Montag, 12. April
- noch zu fertigen ! -
Aufstehen gegen 6:45, Frühstück Duschen Notizen; Abholung um 8:15, und über Flughafen und Tesco nach Hause (Essen, Haferflocken!); dort Versammlung der Familie und Fahrt in den Doi Inthanon Nationalpark zum Wasser, schon viele Wasserschlachten dorthin, von knapp 12 bis 16 Uhr dort verbracht, Dammbau, Kinder etc.; Rückweg sehr viele Wasserschlachten, Tanken, Heim; Essen Ameiseneier und auch noch Ameisen drin, Bambusstückchen mit Reis, dann noch Uno mit den Kindern und Mutter; Heimfahrt spät auf neuer Straße, Notizen, Bett


40. Tag - Dienstag, 13. April
- noch zu fertigen ! -



41. Tag - Mittwoch, 14. April
- noch zu fertigen ! -
Wieder früh Wach und nach dem Frühstück mit dem Moped und dem Gepäck für die kommenden 2 Tage hinaus. Noch keine Wasserwerfer an der Straße, so dass ich Trocken ankomme.
Abendessen mit Ameiseneiern und auch der noch dort befindlichen Ameisen mit Hühnerei. Schmeckte aber gut - Reis dazu.
Abend noch lange mit Siriphorn und den beiden Mädchen UNO gespielt. übernachtung dann bei der Familie.


42. Tag - Donnerstag, 15. April
Das Grauen nahm schon gegen 4 Uhr am Morgen seinen Lauf - der hauseigene Hahn fing fleissig an, den kommenden Morgen (ich sah davon noch nichts) anzukündigen. Das führte dann auch dazu, dass ich bis zum Aufstehen nach 6 Uhr nur noch phasenweise mal schlummerte. Dann nahm ich die morgendliche Dusche gerne an, denn bis es nach Mitternacht kühler wurde, hatte ich noch heftig geschwitzt, auch wenn dieses Ritual wieder in der Toilette mit Plastikschüssel aus der Wanne erfolgte.
Dennoch war ich dann frisch und gekleidet im Wohnraum und rassierte mich unter Begutachtung des Mädchens in der Ecke, wo ich einen Stromanschluss fand. Dann ging es zusammen mit den Verwandten zum Tempel. Erst wurden Blumen in 4 verschiedenen Behältern "deponiert", und dann bereiteten die Frauen 3 große Schlalen mit verschiedensten Speisen, die dann von einem Mönch entgegen genommen wurden und anschließend wohl ein Gebet unter Nennung der beteiligten Namen gesprochen wurde. Die Namen hatte der Mönch von den Zetteln, die den Schalen beilagen. Letzlich steckten Siriphorn und ich noch einige Stecken mit angebrachten Tierkreiszeichen und "Girlanden" in einen Sandhaufen um dann abschließend die vorbereiteten großen äste mit Gabelungen an den Baum anzulehnen.
Den weiteren Vormittag verbrachten wir überwiegend mit Unterhaltung und lasen dann das Buch weiter, wobei ich vorlas und Siriphorn mitlas. Nach 4 Tagen des Buches merkte ich, dass Siriphorn müde war und schickte Sie nochmal zu Bett und las selber weiter, um für weitere Korrekturen den Text zu kennen. Lange konnte S. aber nicht ruhen, denn bald war auch ihr Großneffe wieder im Haus und die Mutter weckte S. schließlich, konnte ich doch nicht so alleine lesend im Wohnraum gelassen werden.
Dann tat sich eine Diskussion auf, die das heutige Ziel für einen Ausflug zum Ergebnis haben sollte. Hauptproblem war jedoch ein Fahrer für den Pickup, wollte ich doch heute mal auf der Ladefläche mit an der Wasserschlacht teilnehmen. Doch dann war auch das erledigt und der Pickup mit einer Wassertonne ausgerüstet, die notwendigen Sachen gepackt und das Wasser samt einigen Eimern und Schüsseln auf dem Wagen verstaut. Die Menge der Vorräte machte mich stutzig und tatsächlich war das Ziel nicht NUR die Stadtmauer, sondern ein See nördlich von Chiangmai, im Bereich der Kasernenanlagen des Militärs, der für solche Tage den Bewohnern zur Verfügung stand. Doch schon bis zu dem See hatten wir so etwa 2 Duzend verschiedene Wasserschlachten zu bestehen, woberi auch dieser Fahrer gerne sehr langsam und vorsichtig an den am Strassenrand stehenden Schlachtteilnehmern vorbeifuhr, um beiden Seiten ausreichend Gelegenheit zum Wasserwerfen zu geben. Natürlich hatten wir vorher noch 2 große Blöcke Eis in das Wasser getan, so dass unsere Wasserwürfe meist von hohem Quicken der erschrockenen Gegner begleitet wurden.
Am See angekommen, war der Wasservorrat schon erheblich zusammengeschrumpft und die noch verbliebenen Eiswürfel wurden jetzt für die Kühlung der mitgenommenen Getränke verwendet, als wir vom Parkplatz zum See gingen. Hier waren Bäume und sogar Gras vorhanden, was mit angesicht der bisher erlebten Ausflugsregionen eher wunderte. Das der See ebenso überfüllt war, wir die vorher besuchten beiden Wasserläufe in den Felsen war mit klar, aber die Ausmaße hatte ich dann doch nicht erwartet. ähnlich wir die Bilder von überfüllten spanischen Rivierastränden kam ich mir hier vor. Auch im Wasser war bis zu der durch eine Leine mit daran befestigten Leergut kaum viel Platz zu finden. Auffällig war auch, dass hier sogar die Männer immer in Hose und Hemd/Shirt unterwegs waren, während ich - Siriphorn hatte nichts dagegen und ich solte mir auch keine Gedanken machen - nur in Badehose schwimmen gehen konnte.
Doch zuerst wurde gegessen. Das unterwegs eingekaufte Hühnchen schmeckte vorzüglich und dazu gab es Reis und Wasser oder Cola. Nur die Kleine war sofort im Wasser. Zwei der Männer starteten dann eine Runde um den See und auch Siriphorn wollte sich das Ufer rundum ansehen, wobei rundum etwa nach 1,5 Kilometern rechts herum endete. Das war der wohl offiziell freigegebene Bereich, der auch deutlich genutzt wurde. So startete ich mit Siriphorn, schwamm aber in ihrer Höhe an der Grenze des Schwimmerbereiches nebenher. Selbst hier war das Wasser noch recht flach und der Grund war deutlich weniger als 1,50 Meter unter mir zu erkennen.
Ebenso konnte es möglich sein, dass die Leine einen Sicherheitsabstand zwischen den Schwimmern und den Trettboten schaffen sollte, aber so richtig klar wurde mir das nicht. Zumindest kam ich mit Siriphorn an der Anlagestelle der Boote an und konnte die beiden Männer (Onkel) dazu bewegen, mich zu verfolgen, so dass ich den See an einer weiteren Leine eben mir einem Sicherheitsboot überqueren konnte. Kurz vor erreichen der gegenüberliegenden Sicherheitszone wurde ich dann doch von dem auf dem Wasser befindlichen Motorboot der "Wacht" ertappt, und aber nur kurz angepfiffen. Die beiden hatten auf dem ganzen Weg über den See gut zu tun, um mir folgen zu können, was ich auch an ihren überraschten Gesichtern ablesen konnte. Dann vollendete ich die Runde wieder an der Leine und pausierte an meiner Einstiegsstelle. Siriphorn und die Kleine waren nicht zu sehen und so startete ich die nächte Runde, wobei ich dann aber bald die Mutter und das Mädchen fand. An der Anlegestelle angekommen, waren die beiden Onkel auch gerade fertig und so schwamm auch in wieder den Weg ohne überquerung zurück und suchte dabei S.
Angekommen ging ich aus dem Wasser und meine Arme waren richtig heiss geworden. 1 Stunde schwimmen waren dann groß geschätzt mindestens 2,5 Kilometer gewesen, kannte ich doch meine Durchschnittsleistung von 3 Kilometern in einer Stunde. So trocknete ich mit grob ab und trank einiges Wasser, da mir schon wieder heiss von der Hitze des Tages war. Gemäß Vorhersage sollten es die Tage meist 41 Grad Celsius werden.
Dann gab es am Ufer Tumult. Erst pfiff einer der Wächter vom Ufer aus irgend jemand im Wssser an, und als dann 2 Militärpolizisten hinzukamen, kamen alle Personen in dem betreffenden Bereich aus dem Wasser. Zudem versammelten sich noch viele weitere Badegäste in dem Bereich, so dass ich nicht mehr viel erkennen konnte. Erst als 2 Jugendliche in Handschellen ! aus der Masser heraus zum Parkplatz hinaufgeführt wurden, wurde ich wieder Einzelheiten gewahr. Einer der MP schlug einem der gefassten sogar recht heftig auf den Hinterkopf, dann entschwand die Gruppe meinen Augen. Später erklärte mir Siriphorn, dass die beiden Mädchen an die Brust gefasst hatten und aufgebrachte Eltern Hilfe geholt hatten.
Siriphorn und ich waren dann noch bei Ihrem Bekannten, die wir schon vom Nachtmarkt kannten und die hier einen Erfrischungsstand betrieben. So gab es Kokusnuss und Eis mit weiter verwunderten Blicken, da ich hier am See scheinbar der einzige Farang war. Dei anderen waren wohl alle in der Stadt, doch hier fand ich es viel angenehmer, konnte ich doch die Thai wieder bei ihren anderen auch viel interessanteren Beschäftigungen des Alltags bzw. dieser Feiertage beobachten und miterleben.
Zurück mussten wir dann Siriphorns Mutter und die Kleine recht lange suchen, weil die Beiden vom Wasser kaum zu trennen waren. Ich machte mir schon Gedanken, weil mir klar war, dass beide wegen der Auskühlung im Wasser auf dem Weg zur Stadt erst mal frieren mussten, auch wenn es knapp 40 Grad haben musste.
Nachdem alles Gepackt und wieder sicher auf dem Pickup verstaut war, ging es in die Stadt, wobei wir auf den knapp 4 Kilometern dorthin schon alle Pitschnass waren. In die Nähe der Stadtmauer und des äußeren Ringes angekommen, standen wir prompt im schon bekannten Stau der Wasserschlacht. Jetzt gab es keine Pausen mehr. Immer war irgendein anderen Pickup in der Nähe und die vielen Besucher am Straßenrand taten ihr Bestes, um unsere Kleidung weiter Nass zu halten.
Wegen Wassermangel in unserer Tonne machte ich mich mich dann auf zum Graben und sorgte innerhalb von 10 Minuten für Nachschub, indem ich mit dem 5 Litereimer Wasser aus dem Graben zum Auto brachte - eine nicht ungewöhnliche Methode wie ich schon feststellen konnte. Aber auch mit hohen verlusten Verbunden, ging doch die eine oder andere Ladung schon im Getümmel am Ufer auf die Gegner.
Knapp eine Stunde arbeiteten wir uns auf die Südseite vor und konnten dann weiter nach Hause fahren, woberi auch hier auf der gesamten Strecke einige gute Schlachtpunkte lagen. Vor allem die heimlichen Wasserwerfer machten mir immer wieder Sorgen, da das Wasser bei knapp 60 km/h doch recht heftig auf unsere Körper traf. Vor allem, wenn wir von einem entgegenkommenden Pickup beworfen wurden. Ein weiterer Schreck waren die immer wieder kommenden kalten Wasserduschen von den Eisnutzern, so wie wir es am Morgen gemacht hatten.
Zuhause angekommen wurde erst mal aufgeräumt und der Pickup getrocknet, war doch auch einiges in das Fahrerhaus gelangt. Ich packte dann meine Sachen zusammen, und wir fuhren zu Zweit ins Burawong, weil ich dann heute Abend mein komplettes Reisegepäck fertig machen wollte und wir ja für den letzten Morgen im Parkhotel sehr früh zum Frühstück sein wollten. Einige Wasserüberfälle später waren wir angekommen.
Nachdem wir geduscht hatten und das Gepäck bis auf die noch genutzten Dinge fertig war, ging ich noch zur Bank und zu 7-eleven, während Siriphorn sich ausruhen sollte, wollte Sie doch noch nicht zurück. Bis ich wiederkam, war sie einfach so eingeschlafen und ich aß noch mein Abendessen und schaute etwas DW. Dann ging ich zu Bett und lies sie schlafen, war es doch schon nach 21 Uhr. Bald war auch ich von der Müdigkeit in einem tiefen Schlaf gerisen worden.


43. Tag - Freitag, 16. April 2004
- noch zu fertigen ! -
5.30 Wecker - fertigpacken, kurz nach 6 Uhr im Parkhotel ... Rückflug nach Deutschland - München
TG 922 von Chiang Mai nach Bangkok 10:15 bis 11:25 Uhr
TG 924 von Bangkok nach München 12:40 bis 19:00 Uhr
Ich hoffe nur, dass es nicht ganz so kalt ist, aber bis ich dann per Zug wieder in Mittenwald bin, wird es fast Mitternacht sein.



Reisetips und Kontakte:


Von mir (wieder) empfohlene Reisebüros:

Chiang Mai: (für Hotelbuchungen, Führungen, Tagestouren und Trekking sowie Cycling und Package Tours)

Für Hotelbuchungen:
Chiang Mai: (für Hotelbuchungen, Führungen, Tagestouren und Trekking sowie Cycling und Package Tours)
Bamboo Trip Travel - Siriphorn Khamfu
: Bambooo Trip Travel Thailand


Von mir genutzte Hotels:

Thailand

Laos

  • Choumkhong, Guest House

Trekking-Unternehmen:


  • Chiang Mai, Trekking Tours, Email: trekkertours@yahoo.com, : www.trekkertours.com
    Charnboon Saenwungkham (Noi), Tours Organisator
    4/5 Rajchiangsaen Rd., Lane 2, Mueng Chiangmai THAILAND 50200,
    Mobile: 09-2636707, 01-5941478, Tel/Fax: 053-206562, 206252


Informationen über Thailand:


: http://www.asiatour.com/thailand/inhalt1.htm, Diskussionsforem zu Thailand:
: http://www.nittaya.de/,


Hoteltips: (fast alle von mir besichtigt)

Befürwortete Projekte (selber gesehen, kontaktiert)

  • Elephant Dung Paper
    : Elephantdungpaper:
    Elephant Dung Paper, Thai Elephant Conservation Center, Km. 28-29 , Lampang - Chiang Mai Highway, Hang Chat, Lampang 52190; Phone: 01-3872344 Office: 054-320049
    Schon 2003 habe ich diese Herstellung besucht und bestaunt. 2004 war ich wieder dort und habe auch das Fernsehteam angetroffen. Die machten dort Aufnahmen für Pro7 Galileo, welches am 28.06.2004 gezeigt wurde.
    Einige Beispiele der Produkte habe ich hier - wer Interesse hat ...
  • The Language Projece
    the language project Carol Kresge, Project Manager
    Baan Rim Sathorn, 113 St. Louis 2 South Sathorn, Bangkok 10120
    Postbox 905, Luang Prabang, Laos




Stand: 16.01.2005